Nach Gewinn der Klub-WM

Kiel räumt bei den Trostpreisen ab

SID
Donnerstag, 19.05.2011 | 16:35 Uhr
Der THW Kiel hat nach der verspielten Meisterschaft die Klub-WM gewonnen
© Getty
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Der THW Kiel hat als erste deutsche Mannschaft die Klub-WM der Handballer gewonnen. Für Geschäftsführer Uli Derad war es nicht nur ein Titel für den Briefkopf.

Die deutsche Meisterschaft schon frühzeitig verspielt, das Final-Four-Turnier in der Champions League verpasst: Die großen Titel muss der THW Kiel in diesem Jahr anderen Vereinen überlassen, doch bei den Trostpreisen räumte der deutsche Handball-Rekordmeister kräftig ab. Dem Pokalsieg ließen die Kieler den Gewinn der Klub-WM folgen.

"Wir sind sehr stolz auf diesen Titel, immerhin sind wir der erste deutsche Klub-WM-Sieger überhaupt. Der Titel ist nicht nur für den Briefkopf, sondern wir nehmen ihn sehr ernst. Wir freuen uns, dass wir dieses sehr intensive Finale gewonnen haben", sagte THW-Geschäftsführer Uli Derad nach dem 28:25 (10:14)-Erfolg im Endspiel in Doha/Katar gegen den spanischen Titelverteidiger Ciudad Real.

400.000 Dollar Prämie

Der Prestigesieg wurde zudem üppig belohnt. Neben der Trophäe erhielten die Kieler 400.000 Dollar Siegprämie. "Wir haben unsere Saison jetzt mit zwei Titeln beendet, auch wenn wir nicht deutscher Meister und Champions-League-Sieger wurden", erklärte der französische Weltmeister Thierry Omeyer, der zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde.

Im Finale zeigte der Olympiasieger 18 Paraden und avancierte damit zum Matchwinner. Beste Werfer waren Kreisläufer Marcus Ahlm (7 Tore) und Nationalspieler Dominik Klein (6).

Jetzt für Champions League qualifizieren

"Es war sehr schön, diesen Titel zu gewinnen, noch schöner war es, den Titel gegen Ciudad Real zu gewinnen", meinte Kiels Trainer Alfred Gislason. Der Isländer richtete den Blick aber gleich auf die abschließenden drei Spieltage in der Bundesliga: "Und jetzt konzentrieren wir uns auf die Liga, um uns direkt für die Champions League zu qualifizieren."

Hinter dem bereits feststehenden Meister HSV Hamburg kämpfen neben Kiel die Rhein-Neckar Löwen und die Füchse Berlin (alle 49:13 Punkte) um die direkte Qualifikation für die Königsklasse.

Kiels Finalgegner Ciudad Real trifft im Halbfinale des Final-Four-Turniers der Champions League am 28. Mai in Köln auf Hamburg. "Ich bin froh, dass wir gegen Ciudad spielen. Da haben wir noch eine Rechnung offen. Irgendwann müssen wir sie mal rauskegeln", sagte HSV-Präsident Andreas Rudolph. In den vergangenen drei Jahren hatte Ciudad die Hamburger in der europäischen Königsklasse aus dem Wettbewerb geworfen. Das zweite Halbfinale bestreiten die Rhein-Neckar Löwen und Kiel-Bezwinger FC Barcelona.

Die Handball-Bundesliga auf einen Blick

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