THW Kiel kämpft noch um das Double

SID
Freitag, 29.04.2011 | 13:50 Uhr
Alles ist möglich: Kiels Trainer Alfred Gislason gibt sich optimistisch und will das Double
© Getty
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Vier Bundesligisten dürfen noch auch die Teilnahme am Final Four der besten vier europäischen Handball-Klubs hoffen. Während es der HSV Hamburg locker angehen kann, stehen Titelverteidiger THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen nach ihren Hinspielniederlagen unter Druck. Die SG Flensburg-Handewitt benötigt dagegen schon ein Wunder.

Schon vier Wochen vor dem eigentlichen Final Four in Köln hat der THW Kiel sein großes Endspiel: Für den Titelverteidiger steht im Viertelfinal-Rückspiel der Handball-Champions-League gegen den FC Barcelona am Sonntag (18.30 Uhr) fast eine gesamte Saison auf dem Spiel.

Nachdem die Zebras den Gewinn der Meisterschale bereits abgehakt haben, verbliebe bei einem Scheitern in der Königsklasse nur noch die nationale Pokalendrunde (7./8. Mai) als Trostpflaster. Zuletzt hatten die Kieler Rekordjäger in der Saison 2005/2006 nur einen Titel (Meisterschaft) gewonnen.

Nach der 25:27-Niederlage im Hinspiel in Barcelona ist Kiels Trainer Alfred Gislason verhalten optmistisch und peilt weiter das Double an. Als Glücksbringer sollen unter anderem die neuen THW-Fruchtbonbons fungieren. "Es wird schwer. Aber wir können Barca mit mindestens drei Toren Unterschied besiegen", sagte der Isländer. Als Siegprämie für den Titel in der Königklasse winken 495.000 Euro.

Barcelona ist schlagbar

In der Gruppenphase gelang Kiel zuhause nur ein Unentschieden gegen Barca (28:28). Aber die Katalanen sind derzeit nicht unschlagbar: Am vergangenen Dienstag unterlag der Tabellenführer in der heimischem Liga Asobal bei Ciudad Real (27:30) - ist aber angesichts von vier Punkten Vorsprung dennoch auf dem besten Weg zum Titel.

Für THW-Manager Uli Derad ist das Aufeinandertreffen der letztjährigen Finalisten ohnehin ein Unding. "Es ist schade, dass beim Final Four einer dieser großen Namen des Welthandballs nicht dabei ist", kritisierte Derad den Modus. Der frühere Bundesligaprofi will deshalb bei der Europäischen Handball-Federation (EHF) vorstellig werden.

Derad: "Wir wollen mit der EHF darüber sprechen, dass künftig ausgeschlossen wird, dass Gruppengegner in der K.o.-Phase erneut aufeinandertreffen."

"Zwei-Meter-Männer mit Fallsucht"

Derad ist von der Qualität seiner Zebras überzeugt - und warnt vor den Marotten des Gegners aus Barcelona. Die Kieler Mannschaft werde sich "durch nichts" ablenken lassen, "auch nicht von Zwei-Meter-Männern, die gerne mal die Fallsucht haben, ständig zu Boden gehen", sagte Derad den "Kieler Nachrichten".

Ähnlich angespannt ist die Lage bei den Rhein-Neckar Löwen, die nach der 27:29-Heimpleite gegen Frankreichs Serienmeister Montpellier HB am Samstag (17.00) unter Zugzwang stehen. "Wir sind nicht mehr der Favorit, aber auch Montpellier ist nicht so konstant", meinte Löwen-Keeper Slawomir Szmal.

Ohne Myrhol und Müller

Allerdings muss der immer noch titellose Klub aus Baden Kreisläufer Bjarte Myrhol (muskuläre Probleme) und Rückraumspieler Michael Müller (Einriss im Meniskus) ersetzen. "Es ist bitter, dass beide ausfallen. Aber die anderen müssen und können das kompensieren", erklärte Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson. Auch Rückraumspieler Börge Lund sowie Keeper Henning Fritz (beide Rückenprobleme) sind angeschlagen.

Dagegen kann der HSV Hamburg quasi schon die Tickets für das Final Four in Köln buchen. Das Hinspiel gegen den russischen Meister Medwedi Moskau hatte der Bundesliga-Spitzenreiter mit 38:24 gewonnen.

Trotzdem mahnt HSV-Trainer Martin Schwalb vorsichtshalber und ganz pflichtbewusst vor dem zweiten Duell am Samstag (15.30): "Wir haben in Russland noch ein schweres Spiel vor uns." Die SG Flensburg-Handewitt muss indes nach der höchsten Heimspielschlappe der Vereinsgeschichte (24:38) gegen den dreimaligen Champions-League-Gewinner Ciudad Real im Rückspiel am Sonntag (17.00) auf ein Wunder hoffen.

Die Handball-Bundesliga

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