Trotz gestellten Insolvenzantrag

Hoffnung für den DHC Rheinland

SID
Montag, 21.02.2011 | 15:14 Uhr
Die Fans des DHC Rheinland können trotz der Insolvenz wieder hoffen
© Getty
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Der in finanzielle Schieflage geratene DHC Rheinland darf trotz des gestellten Insolvenzantrags auf den Verbleib in der Handball-Bundesliga hoffen.

Bei der Frage, ob die Dormagener nach Einleitung des Insolvenzverfahrens Zwangsabsteiger sind, komme es auf "den exakten Wortlaut des Antrags an", sagte Rolf Notmeier, Mitglied der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL), dem "Mindener Tageblatt".

Sollte der Insolvenzantrag vorbeugend wegen "drohender Zahlungsunfähigkeit" gestellt worden sein, so sei nach Angaben von Notmeier nicht automatisch der Abstieg am grünen Tisch die Folge. Bis zum 1. März muss der DHC Rheinland den Antrag offenlegen, erst danach wird die Entscheidung fallen. "Wir werden uns nicht drängen lassen und die Unterlagen genau prüfen", sagte Notmeier.

Ungeachtet der weiteren Entwicklung hat Trainer Kai Wandschneider seinen Abschied angekündigt und wird seinen Mitte des Jahres auslaufenden Vertrag nicht verlängern. "Ich werde zu 99,9 Prozent zum Saisonende in Dormagen aufhören", sagte Wandschneider, der beim aktuellen Tabellenletzten seit Februar 2001 als Chefcoach im Amt ist.

Die Fans versuchen dem wirtschaftlich gebeutelten Klub auf ihre Weise zu helfen. Auf dem eigens eingerichteten Spendenkonto waren bis zum vergangenen Wochenende 11.300 Euro eingegangen. Bei einer Rettungsparty am Samstag im Sportzentrum Dormagen soll weiter gesammelt werden. Insolvenzverwalter Dirk Andres ist zuversichtlich, dass der DHC mindestens bis zum 31. März am Spielbetrieb der Liga teilnehmen wird.

Die Rheinländer hatten am 8. Februar 2011 beim zuständigen Amtsgericht in Düsseldorf Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Ausschlaggebend für die wirtschaftliche Misere war die Pleite des Hallen-Namensgebers. Dadurch fehlt dem DHC Rheinland eine Summe von geschätzten 350.000 Euro. Zuletzt waren Gespräche mit vier japanischen Unternehmen gescheitert.

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