Blacky und Conrad - die WM-Kolumne

Blacky: "Die Chancen stehen gut"

Von Sebastian Conrad / Christian "Blacky" Schwarzer
Montag, 17.01.2011 | 11:56 Uhr
Nach zwei Pflichtsiegen wartet auf das DHB-Team mit Spanien der erste Hochkaräter
© ergo
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Gemeinsam mit Sportmoderator Sebastian Conrad beobachtet und kommentiert Ex-Nationalspieler Christian "Blacky" Schwarzer für SPOX die WM. Täglich lesen Sie an dieser Stelle aktuelle Informationen rund um die deutsche Mannschaft. "Blacky und Conrad" berichten täglich live aus Schweden.

Mit 38:18 (20:9) siegte die deutsche Handballnationalmannschaft am Sonntag im schwedischen Kristianstad gegen Bahrain. Im zweiten Gruppenspiel hatte der Außenseiter gegen die Deutschen nicht viel zu bieten - außer einer kuriosen Geschichte, wie das Team zu dieser Handball-WM gekommen ist: Bei der Asienmeisterschaft 2010 griff sich Bahrains Abwehrchef Saeed Jawher gegen Saudi-Arabien in letzter Sekunde den Ball am eigenen Siebenmeterkreis und schleuderte ihn über das gesamte Feld in Richtung des Tors der Saudi. Mit der Schlusssirene überquerte die Kugel die Torlinie und Bahrain hatte mit 26:25 gewonnen. Dieser Erfolg sicherte dem Handball-Exoten seine erste WM-Teilnahme.

Für die DHB-Auswahl wirkte das Spiel oftmals wie eine Trainingseinheit, die der Vorbereitung auf die Partie gegen Spanien (18.30 Uhr) am Montag diente. Trainer Heiner Brand konzentriert sich bereits auf den nächsten, ungleich stärkeren Gegner: "Wir sind mit den Gedanken alle schon beim Spanien-Spiel!", so der Bundestrainer.

Conrad: Blacky, wie lautet Dein Fazit für das Spiel gegen Bahrain?

Blacky: Bahrain war einfach zu schwach, um ein echter Prüfstein zu sein. Es gab einige ansehnliche Kombinationen und besonders Christian und Dominik war die Spielfreude anzumerken. Ich habe mich besonders für die Jungs gefreut, die am Sonnabend gegen Ägypten nicht zum Einsatz kamen.

Conrad: Welche Erkenntnisse konntest Du aus diesem klaren Erfolg ziehen?

Blacky: Eigentlich nicht viele. Wie gesagt, der Gegner war einfach zu schwach. Nur ein Beispiel: Vor dem Spiel hat mich mein Sohn angerufen, weil er erfahren hatte, dass Mohamed Ahmed (der Torhüter aus Bahrain) bereits 46 Jahre alt ist. Seine Erkenntnis war, dass sein Papa mit 41 Jahren auch noch in der Nationalmannschaft spielen könnte. Ich wäre schließlich nicht der Älteste auf der Platte.

Conrad: Trotz des klaren Resultats hat sich Oliver Roggisch zwei Zeitstrafen und eine gelbe Karte abgeholt. Sind solche Strafen gegen einen so schwachen Gegner nicht vermeidbar?

Blacky: Eigentlich sollte das nicht passieren, das stimmt. Es lässt sich gegen diese quirligen Asiaten aber leider nicht immer vermeiden.

Conrad: Bisher sind alle Spieler weitestgehend gesund geblieben. Wie stehen die Chancen, dass wir in den kommenden Tagen eines der Top-Teams schlagen?

Blacky: Die Chancen stehen gut. Die Jungens mussten, im Gegensatz zu den Spaniern, nicht an ihre Grenzen gehen. Heiner konnte gegen Bahrain ordentlich durchwechseln. Jogi, Dominik und Basti haben Spielpraxis gesammelt und Lars mit seinen neun Toren Selbstvertrauen getankt. Das war wichtig.

Conrad: Trainer sprechen gerne von ihrem Bauchgefühl. Was für ein Bauchgefühl hast Du bezüglich des Spiels gegen Spanien?

Blacky: Mit dem Bauchgefühl ist das immer so eine Sache. Wenn wir die Kreisläufer der Spanier in den Griff bekommen, dann werden wir heute gegen die Iberer gewinnen. Ich habe ein gutes Gefühl.

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