Blacky und Conrad - die WM-Kolumne

Blacky: "Handball bleibt ein Magnet"

Von Sebastian Conrad / Christian "Blacky" Schwarzer
Donnerstag, 27.01.2011 | 10:59 Uhr
Sprenger (r.) muss im letzten WM-Spiel der Deutschen passen. Jetzt ist Groetzki (l.) gefragt
© Getty
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Christian Schwarzer, Handballweltmeister von 2007, beobachtet gemeinsam mit Sportmoderator Sebastian Conrad für SPOX die WM in Schweden. Täglich lesen Sie an dieser Stelle aktuelle Informationen rund um die deutsche Mannschaft. "Blacky und Conrad" kommentieren für SPOX täglich live die Ereignisse in Schweden.

Noch bevor die deutsche Handballnationalmannschaft am heutigen Donnerstag zu ihrem letzten WM-Spiel im schwedischen Kristianstad gegen Argentinien antreten muss, veröffentlichte die Internationale Handballföderation (IHF) erste Einschaltquoten zu den WM-Vorrundenspielen.

Bemerkenswert: Der Sieg der Brand-Schützlinge gegen Tunesien sorgte für einen neuen Rekord. Trotz zweier vorangegangener Niederlagen des deutschen Teams fieberten über fünf Millionen Zuschauer in Deutschland vor den Fernsehern mit. Im Durchschnitt 5,11 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 19,0 Prozent verfolgten das letzte Vorrundenspiel gegen Tunesien.

Auch das Platzierungsspiel um den elften Platz wird im Fernsehen zu sehen sein. Trotz der guten Einschaltquoten resümiert Bundestrainer Heiner Brand, dass der Ruf des deutschen Handballs in den letzten beiden Spielen gegen Ungarn und Norwegen "gelitten" hat.

Außerdem wird er gegen Argentinien voraussichtlich auf Christian Sprenger verzichten müssen. Der Rechtsaußen vom THW Kiel laboriert an einer Oberschenkelverhärtung.

Conrad: Blacky, angesichts der sportlich bislang nicht besonders erfolgreichen Auftritte der deutschen Handballer sind die Einschaltquoten der übertragenden Sender durchaus beachtenswert. Überraschen Dich diese Zahlen?

Blacky: Nein! Der Handball ist und bleibt ein Magnet. Das erleben wir Woche für Woche in der Bundesliga und regelmäßig in der Champions League.

Conrad: Trotzdem sagt selbst der Bundestrainer, dass der Ruf des deutschen Handballs in den letzten beiden Spielen gelitten hat. Welche Folgen hat das schlechte Abschneiden der DHB-Auswahl bei dieser WM?

Blacky: Das lässt sich heute schwer einschätzen. Ich denke aber, dass unsere Spieler die Tragweite der Misere noch gar nicht richtig realisiert haben. Sie werden zukünftig mehr Verantwortung übernehmen müssen.

Conrad: Die Spieler haben bereits heute Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen. Was dürfen wir von der heutigen Begegnung gegen Argentinien erwarten?

Blacky: Natürlich dürfen wir uns keine weitere Niederlage erlauben. Trotzdem wird es ein harter Gang für die Jungens. Platzierungsspiele dieser Art sind immer undankbar.

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