Sonntag, 19.12.2010

Rundumschlag des Ex-Nationalspielers

Kretzschmar kritisiert DHB und Liga-Manager

Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar hat knapp drei Wochen vor der WM in Schweden nicht mit Kritik gegen den Deutschen Handball-Bund (DHB) gegeizt.

Nahm den Bundestrainer von seiner Kritik aus: Stefan Kretzschmar (l.)
© Getty
Nahm den Bundestrainer von seiner Kritik aus: Stefan Kretzschmar (l.)

Knapp drei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Schweden (13. bis 30. Januar) hat der ehemalige Nationalspieler Stefan Kretzschmar den Deutschen Handball-Bund (DHB) kritisiert und organisatorische Veränderungen gefordert. "Vielleicht sollte sich der Verband allmählich jünger und strukturell zeitgemäßer aufstellen", sagt Kretzschmar im Gespräch mit dem "Kicker".

Neben der Kritik am "qualitativ unterbesetzten" DHB-Präsidium richtete der 37-Jährige auch deutliche Worte in Richtung der Verantwortlichen der Handball-Bundesliga.

"Das Selbstverständnis mancher Manager widerstrebt meiner Berufsethik", sagt Kretzschmar. Durch die zahlreichen Positions- und Vereinswechsel bleibe häufig die Glaubwürdigkeit vieler Funktionäre auf der Strecke. Großes Lob gab es dagegen für Bundestrainer Heiner Brand. Ohne seine "Frontfigur" wäre der deutsche Handball schon längst wieder eine graue Maus, so Kretzschmar.

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