Mittwoch, 24.11.2010

Bundesliga

Hamburg besiegt Löwen und bleibt Spitze

Mit einem knappen 32:31-Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen hat der HSV Hamburg die Spitzenposition in der Handball-Bundesliga am 13. Spieltag verteidigt.

Hart und eng ging es zwischen Hamburg und den Löwen zu. Hier das Opfer: Mimi Kraus
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Hart und eng ging es zwischen Hamburg und den Löwen zu. Hier das Opfer: Mimi Kraus

Dank einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat der HSV Hamburg die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga erfolgreich verteidigt.

Im Spitzenspiel des 13. Spieltags setzte sich die Mannschaft nach einer nervenaufreibenden Schlussphase mit 32:31 (13:16) gegen die Rhein-Neckar Löwen durch. Erster Verfolger des Pokalsiegers sind weiterhin die Füchse Berlin, die sich mit 32:28 (18:15) gegen HBW Balingen-Weilstetten durchsetzten.

Kiel wacht gegen Magdeburg erst spät auf

Meister THW Kiel zeigte gegen den SC Magdeburg nach einer schwachen ersten Hälfte mit vielen Fehlern in der Offensive im zweiten Durchgang noch sein wahres Leistungsvermögen und erkämpfte sich einen 25:22 (11:15)-Sieg.

Kiel bleibt hinter dem HSV und den Füchsen auf dem dritten Platz. Die Löwen verloren durch die Niederlage den direkten Anschluss an das Spitzentrio und haben drei Zähler weniger auf dem Konto als Kiel.

Melsungen sorgt für eine Überraschung

Für eine Überaschung sorgte der MT Melsungen. Das bisherige Schlusslicht gewann 27:26 (16:13) gegen den TBV Lemgo. Durch den zweiten Saisonsieg verdrängte Melsungen Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm zumindest vorübergehend auf den letzten Tabellenplatz. Unmittelbar vor Melsungen auf dem 16. Platz steht der DHC Rheinland, der gegen Frisch Auf Göppingen eine 21:27 (6:12)-Niederlage kassierte.

Vor 11.076 Zuschauern in Hamburg hielt Nationaltorwart Johannes Bitter die Gastgeber mit starken Paraden vor der Pause im Spiel. Nach dem Seitenwechsel kam Hamburg dann besser ins Spiel. 92 Sekunden vor Schluss gelang Marcin Lijewski der entscheidende Treffer gegen die Löwen, die für ihren starken Einsatz nicht belohnt wurden.

"Meine Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit erneut Anlaufschwierigkeiten. Darüber wird noch zu reden sein. In der zweiten Halbzeit hat man aber gesehen, was das für eine tolle Truppe ist", sagte Hamburgs Trainer Martin Schwalb. Bester HSV-Werfer war Domagoj Duvnjak mit sechs Toren. Uwe Gensheimer traf gleich elf Mal für die Löwen.

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