Kiel zieht ins Final Four ein, HSV scheidet aus

SID
Sonntag, 02.05.2010 | 20:58 Uhr
Filip Jicha traf gegen die Rhein-Neckar Löwen insgesamt neunmal
© Getty
Advertisement
NHL
Capitals @ Blue Jackets (Spiel 6)
NBA
Thunder @ Jazz (Spiel 4)
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Tag 2
NBA
Heat @ 76ers (Spiel 5)
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Tag 3
NBA
Pacers @ Cavaliers (Spiel 5)
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Tag 4
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Tag 4
Premier League Darts
Premier League: Manchester
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Viertelfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Viertelfinale
Premiership
Leicester -
Newcastle
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 1
BSL
Besiktas -
Karsiyaka
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Halbfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Halbfinale
HBO Boxing
Daniel Jacobs -
Maciej Sulecki
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 2
Liga ACB
Saski Baskonia -
Murcia
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Finale
Premiership
London Irish -
Saracens
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Finale
Liga ACB
Estudiantes -
Real Madrid
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Tag 3
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Viertelfinale
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Viertelfinale
Premier League Darts
Premier League: Birmingham
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Halbfinale
Istanbul Open Men Single
TEB BNP Paribas Istanbul Open: Viertelfinale
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Halbfinale
World Championship
Russland -
Frankreich
World Championship
USA -
Kanada
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Monaco (Halbfinale)
World Championship
Schweden -
Weißrussland
World Championship
Deutschland -
Dänemark
Basketball Champions League
AEK -
Murcia (Halbfinale)
Mutua Madrid Open Women Single
WTA: Madrid -
Tag 1
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Finale
World Championship
Norwegen -
Lettland
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Finale
Istanbul Open Men Single
TEB BNP Paribas Istanbul Open: Halbfinale
Premiership
Harlequins -
Exeter
Premiership
Saracens -
Gloucester
Mutua Madrid Open Women Single
WTA: Madrid -
Tag 2
Istanbul Open Men Single
TEB BNP Paribas Istanbul Open: Finale

Durch einen 31:30-Rückspielsieg gegen den Ligakonkurrenten Rhein-Neckar Löwen hat der THW Kiel den Einzug ins Final Four der Champions League perfekt gemacht. Der HSV verliert dagegen deutlich bei Ciudad Real und scheidet aus dem Turnier aus. Der VfL Gummersbach und der TBV Lemgo bleiben im EHF-Cup auf Titelkurs.

Der THW Kiel greift in Köln nach Europas Handball-Krone und 350.000 Euro Siegprämie - für den HSV Hamburg ist dagegen der Traum vom Triple geplatzt: Während sich Rekordmeister Kiel im deutschen Viertelfinal-Duell der Champions League mit 31:30 (12:13) gegen die Rhein Neckar Löwen durchsetzte, scheiterte DHB-Pokalsieger Hamburg mit 27:35 (11:18) am spanischen Titelverteidiger Ciudad Real.

Am 29./30. Mai wird in Köln erstmals in der Geschichte der Königsklasse der Sieger in einem Final-Four-Turnier ermittelt. Auch der VfL Gummersbach im Pokalsieger-Wettbewerb und der TBV Lemgo im EHF-Cup bleiben auf Titelkurs und stehen im Endspiel - dagegen schied die SG Flensburg-Handewitt im Halbfinale aus.

Kiel muss lange zittern

Kiel musste eine Woche nach dem Sieg im ersten Vergleich mit den Löwen (29:28) lange um den vierten Halbfinal-Einzug in der Königsklasse in Folge zittern. "Wir haben Grandioses geleistet. Ich bekomme jetzt schon ein Funkeln in den Augen, wenn ich an das Final Four denke", sagte Kiels Dominik Klein. Überragender THW-Torschütze war Filip Jicha (9/3).

Auf Seiten der Löwen traf Karol Bielecki (6) am häufigsten. Der FC Barcelona und Tschechowski Medwedi/Russland hatten sich bereits zuvor das Final-Four-Ticket gesichert.

HSV wird vorgeführt

Im Hexenkessel Quijote-Arena konnte Bundesliga-Tabellenführer Hamburg seinen Vier-Tore-Vorsprung (26:22) aus dem Hinspiel nicht verteidigen und wurde von Ciudad Real zeitweise vorgeführt.

Besonders im Angriff enttäuschten die Gäste und lagen nach 41 Minuten erstmals mit neun Toren zurück (16:25). Nur wenige Sekunden zuvor hatte HSV-Kreisläufer Igor Vori wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen. Auch Marcin Lijewski (4) als bester HSV-Werfer konnte die bittere Niederlage vor 6000 Zuschauern nicht verhindern.

Gummersbach erreicht Finale

Rekordmeister Gummersbach erreichte durch ein 31:28 (16:12) bei Navarra San Antonio/Spanien (Hinspiel: 30:26) das Finale des Pokalsieger-Cups. Dort ist Fraikin Granollers/Spanien der Gegner. Lemgo zog nach einem 34:26 (20:13) gegen La Rioja/Spanien (Hinspiel: 25:30) ins Endspiel des EHF-Pokals ein.

Ein deutsches Duell findet dort allerdings nicht statt, da Flensburg durch ein 21:24 (12:12) bei den Kadetten Schaffhausen (Hinspiel: 31:30) scheiterte.

Omeyer ganz stark

Die Kieler taten sich vor 10.250 Zuschauern lange Zeit schwer und lagen zeitweilig sogar mit zwei Toren zurück. Besonders in der Schlussphase der ersten Halbzeit, als die Löwen aus einem 8:11-Rückstand eine 13:11-Führung machten, leisteten sich die Gastgeber zu viele technische Fehler. Ein starker Torwart Thierry Omeyer brachte den THW mit seinen Paraden jedoch wieder zurück ins Spiel.

Fünf Minuten vor Spielende glich der DHB-Pokalfinalist beim 27:27 noch einmal aus, ehe der THW die Weichen auf Sieg stellte. Gummersbach zeigte eine konzentrierte Leistung und bestimmte in einer kampfbetonten Partie das Geschehen.

Aus einer starken Abwehr heraus diktierten die Oberbergischen, bei denen Abwehrspezialist Geoffroy Kranz mit sieben Toren bester Werfer war, das Geschehen und zogen nach dem 30:26 im Hinspiel verdient ins Endspiel ein. "Die Mannschaft wollte den Sieg, sie hat alle Vorgaben überragend umgesetzt", lobte VfL-Trainer Sead Hasanefendic.

Kraus bester Werfer

Lemgo krönte eine eindrucksvolle Aufholjagd mit dem Final-Einzug. In der ausverkauften Lipperlandhalle war der fitgespritzte Nationalspieler Michael Kraus (Rippenprellung) in einem emotionalen Spiel mit neun Toren bester Werfer. Auch Torhüter Martin Galia trug seinen Teil zum Erfolg bei.

Die Flensburger, die das Hinspiel noch 31:30 gewonnen hatten, verloren in den letzten 20 Minuten völlig den Faden. Der EHF-Pokalsieger von 1997 gab eine 18:13-Führung und die schon sicher geglaubte Endspiel-Teilnahme in Schaffhausen noch aus der Hand. Alexander Petersson und Lars Christiansen (je 5) waren die erfolgreichsten Schützen der Norddeutschen.

Alles zur Champions League

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung