Handball

Gummersbach im Finale, Flensburg blamiert

SID
Samstag, 01.05.2010 | 21:02 Uhr
Trainer Per Carlen kann es nicht fassen: Flensburg hat das EHF-Cup-Finale verpasst
© sid
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Der VfL Gummersbach ist souverän ins Finale des Pokalsieger-Cups eingezogen. Dagegen findet das Endspiel im EHF-Pokal ohne die SG Flensburg-Handewitt statt.

Der zwölfmalige Meister VfL Gummersbach ist zum zweiten Mal in Folge in ein Europapokal-Finale eingezogen. Der EHF-Cup-Sieger setzte sich im Halbfinal-Rückspiel des Pokalsieger-Cups mit 31:28 (16:12) bei Navarra San Antonio aus Spanien durch. Der VfL hatte bereits das Hinspiel mit 30:26 für sich entschieden.

Gummersbach war von der ersten Minute an konzentriert und bestimmte das Geschehen. Nach einer souveränen Leistung wartet im Finale Steaua Bukarest oder der spanische Vertreter Fraikin Granollers.

Flensburg im EHF-Pokal draußen

Die SG Flensburg-Handewitt hat dagegen den Einzug ins Finale des Handball-EHF-Cups leichtfertig verspielt. Der Cup-Sieger von 1997 kassierte bei den Kadetten Schaffhausen eine 22:24 (12:12)-Niederlage und schied nach dem 31:30 im Hinspiel aus. Die Flensburger verloren in den letzten 20 Minuten völlig den Faden und gaben eine 18:13-Führung und die schon sicher geglaubte Endspiel-Teilnahme aus der Hand.

Die Schweizer treffen im Finale auf den Sieger der Begegnung zwischen Flensburgs Ligarivale TBV Lemgo und dem spanischen Vertreter La Rioja. Lemgo muss im Rückspiel am Sonntag (17.00 Uhr) ein 25:30 aus dem Hinspiel wettmachen.

In der ersten Halbzeit boten beide Teams eine erstklassige Abwehrleistung, Flensburgs Torwart Dan Beutler war ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Die Gäste von der Förde erwischten dann einen hervorragenden Start in die zweite Halbzeit und spielten eine Fünf-Tore-Führung heraus.

Doch es folgte der Bruch im Flensburger Spiel. Lars Christiansen und Co. verzweifelten immer mehr an Schaffhausens Torhüter Björgvin Gustavsson, der in der Schlussphase eine Weltklasseleistung bot. Je fünf Tore von Alexander Petersson und Christiansen, die beste Werfer ihres Teams waren, reichten der Mannschaft von Trainer Per Carlen nicht aus.

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