Handball

Beim THW Kiel geht die Angst um

SID
Montag, 15.03.2010 | 11:48 Uhr
Alfred Gislason ist seit 2008 Trainer beim THW Kiel
© Getty
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Als Trainer Alfred Gislason die zweite Saisonniederlage des deutschen Handball-Meisters THW Kiel verarbeitet hatte, nahm er den Bezwinger TBV Lemgo in die Pflicht.

"Lemgo trifft jetzt auf den HSV, hoffentlich legen sich die Spieler wie im letzten Jahr gegen Hamburg nicht wieder auf den Rücken", sagte Gislason nach der 30:32-Niederlage seiner Mannschaft bei den Ostwestfalen. Beim THW geht nach fünf Meistertiteln in Serie die Angst um.

Nordrivale HSV Hamburg führt die Liga mit 43:5 Punkten vor dem Rekordchampion (40:6) an. Zudem schied Kiel bereits im Pokal-Viertelfinale aus. In der Champions League wird es angesichts der starken Konkurrenz aus dem In- und Ausland naturgemäß schwer, die Krone nach Deutschland zu holen.

Es droht die erste Saison ohne Titel seit sieben Jahren

So droht den Kielern im Jahr eins nach dem Abgang des französischen Superstars Nikola Karabatic eine Saison ohne Titel. Es wäre die erste seit sieben Jahren. "Es nervt, dass wir das verschenkt haben", sagte das schwedische Rückraum-Ass Kim Andersson nach der Niederlage im Gerry-Weber-Stadion gegen "Angstgegner" Lemgo.

Schon in der Hinrunde war Kiel gegen den TBV in heimischer Halle nicht über ein Unentschieden hinausgekommen, in der vergangenen Spielzeit gab es die einzige Saisonniederlage ebenfalls in Lemgo. "Lemgo hat gezeigt, wozu es tatsächlich in der Lage sein kann", sagte THW-Geschäftsfüher Uli Derad.

Im Meisterrennen hat der HSV nun wieder die besseren Karten, zudem genießt er beim großen "Showdown" am 32. Spieltag gegen Kiel Heimrecht. Doch so weit wollten die Hamburger nach ihrem Sieg in Melsungen (35:28) noch nicht denken.

"Man darf nicht alles auf das eine Spiel konzentrieren. Es gibt noch viele wichtige Spiele", sagte HSV-Nationalspieler Torsten Jansen.

Am nächsten Spieltag kommt Lemgo nach dem Sieg gegen Kiel mit Rückenwind nach Hamburg.

"Die Mannschaft hat derzeit zwei Gesichter", sagte TBV-Trainer Volker Mudrow. Auf welches Gesicht Kiels Trainer Gislason hofft, hat der Isländer schon klargestellt.

HSV baut Vorsprung auf Kiel aus

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