Mittwoch, 10.03.2010

Handball

Kiel gelingt in Gummersbach die Revanche

Mit einem 29:22 beim VfL Gummersbach hat sich der THW Kiel in der Bundesliga für die Pokalpleite rehabilitiert und bleibt Spitzenreiter Hamburg (34:32 gegen Berlin) auf den Fersen.

Kiels Torhüter Thierry Omeyer (hinten) hielt gegen Gummersbach überragend
© Getty
Kiels Torhüter Thierry Omeyer (hinten) hielt gegen Gummersbach überragend

Der HSV Hamburg und der THW Kiel haben sich im Zweikampf um den Titelgewinn in der Bundesliga keine Blöße gegeben.

Tabellenführer Hamburg gewann in einer vorgezogenen Partie vom 28. Spieltag nach hartem Kampf 34:32 (14:15) gegen die Füchse Berlin und liegt weiter einen Punkt vor dem deutschen Meister aus Kiel, der sich in einer Nachholbegegnung der 21. Runde souverän mit 29:22 (15:14) beim "Favoritenschreck" VfL Gummersbach durchsetzte.

Die Kieler (40:4) haben allerdings ein Spiel weniger absolviert als der HSV (41:5).

Vori macht den Deckel drauf

Nach der Heimniederlage gegen Gummersbach in der Vorwoche tat sich der HSV auch gegen die Füchse äußerst schwer. Die Berliner hielten die Begegnung bis zum Schluss offen, verpassten aber die Überraschung.

40 Sekunden vor dem Ende sorgte Igor Vori mit dem Tor zum 34:32 für den wichtigen Sieg der Gastgeber. Bester Werfer des HSV war Hans Lindberg mit zehn Toren. Torsten Laan und Ivan Nincevic erzielten je sieben Treffer für Berlin.

Omeyer und Jicha überragend

Kiel zeigte in Köln eine überzeugende Vorstellung und revanchierte sich mit dem Erfolg für das Pokal-Aus gegen den VfL. THW-Torhüter Thierry Omeyer mit 18 Paraden und Filip Jicha mit 13 Toren waren die überragenden Akteure des amtierenden Meisters.

Für Gummersbach (27:17), das auf dem siebten Tabellenplatz liegt, erzielte Adrian Pfahl als bester Werfer fünf Tore.

In einer Partie vom 23. Spieltag kam der SC Magdeburg dank Christoph Theuerkauf zu einem 33:32 (16:16) gegen die HSG Düsseldorf.

Der Nationalspieler erzielte zwei Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für den SCM (18:28), der Tabellenelfter ist. Düsseldorf (9:37) ist als 17. akut abstiegsgefährdet.

Die Tabelle der Handball-Bundesliga


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