Handball

Chalkidis nach Beiß-Attacke gesperrt

SID
Dienstag, 30.03.2010 | 12:15 Uhr
Georgios Chalkidis spielt seit 2007 für die HSG Wetzlar
© sid
Advertisement
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinale
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinale
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona -
Saski Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
National Rugby League
Storm -
Cowboys
Lega Basket Serie A
Brindisi -
Turin
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
Champions Hockey League
Wolfsburg -
Salzburg
Champions Hockey League
München -
Brynäs
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 5
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro
NBA
Timberwolves -
Warriors
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
China Open Women Single
WTA Peking: Halbfinale
Pro14
Leinster -
Munster
NBA
Warriors -
Timberwolves
Premiership
Saracens -
Wasps

Bundesligist HSG Wetzlar muss fünf Spiele auf Kreisläufer Georgios Chalkidis verzichten. Der Grieche wurde für seine Beiß-Attacke gegen Mark Bult (Füchse Berlin) gesperrt.

Der Grieche Georgios Chalkidis von der HSG Wetzlar hat für seine Beiß-Attacke eine der höchsten Strafen in der Geschichte der Bundesliga erhalten.

Der 32 Jahre alte Kreisläufer muss wegen seines Angriffs gegen den Niederländer Mark Bult von den Füchsen Berlin unmittelbar nach dem Spiel am Sonntag in der Hauptstadt fünf Spiele pausieren und 3000 Euro Strafe zahlen.

"Die Schiedsrichter haben den Biss deutlich gesehen und im Spielbericht festgehalten. Beißen ist eine Tätlichkeit, da kommt man mit zwei Spielen Sperre eben nicht mehr aus. Nur Spucken bewerte ich noch höher", sagte HBL-Justiziar und Ex-Nationaltorwart Andreas Thiel.

"Noch keine vergleichbare Szene erlebt"

Uwe Stemberg, Spielwart des Deutschen Handball-Bundes (DHB) sagte, er habe in seiner 18-jährigen Tätigkeit "noch keine vergleichbare Szene erlebt". Thiel verwies darauf, dass nicht die mögliche Höchstsperre von zehn Spielen Sperre und 15.000 Euro Geldstrafe verhängt worden ist.

Wetzlar akzeptierte die Strafe, erhob allerdings auch Vorwürfe gegen Füchse-Torwart Silvio Heinevetter. "Sicher ist das aggressive Auftreten des Spielers Chalkidis nach dem Spiel in dieser Form nicht zu entschuldigen und entspricht nicht der Vorbildfunktion, der ein erfahrener Nationalspieler und Akteur der Handball-Bundesliga gerecht werden sollte. Trotz allem sehen wir den Spieler Chalkidis nicht als Alleinschuldigen, sondern müssen mindestens eine Teilschuld an der letztlichen Eskalation auch Füchse-Torwart Heinevetter zuweisen", hieß es in einer Stellungnahme.

Wetzlars Trainer Michael Roth hatte nach dem Spiel mit Blick auf Heinevetter gesagt: "Der ist ein Provokateur, der muss endlich mal bestraft werden."

Wetzlar akzeptiert Strafe

Nach der Schlusssirene in Berlin war es zu tumultartigen Szenen gekommen, da sich nach HSG-Darstellung Heinevetter "unangebracht" gegenüber dem Wetzlarer Michael Allendorf verhielt und ihn "nach dessen Aussage Brust an Brust stehend verhöhnte".

In der folgenden "Rudelbildung" biss Chalkidis zu. "Der hat mir in den Bauch geschlagen. Ich habe mich gewehrt und zurückgeschlagen. Da beißt er mich in den Oberarm. Es hat geblutet", wurde der Niederländer Bult in der Zeitung "B.Z." zitiert.

Bult kam für seine Beteiligung an der Rangelei ebenso ungeschoren davon wie Heinevetter, da die Schiedsrichter nur Chalkidis' Tätlichkeit im Spielbericht vermerkten.

Dormagen verlängert mit Wandschneider

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung