Handball

Chalkidis nach Beiß-Attacke gesperrt

SID
Dienstag, 30.03.2010 | 12:15 Uhr
Georgios Chalkidis spielt seit 2007 für die HSG Wetzlar
© sid
Advertisement
ACB
Andorra -
Malaga
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Halbfinale
BSL
Tofas -
Anadolu Efes
Premiership
Exeter -
Harlequins
ACB
Barcelona -
Valencia
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika

Bundesligist HSG Wetzlar muss fünf Spiele auf Kreisläufer Georgios Chalkidis verzichten. Der Grieche wurde für seine Beiß-Attacke gegen Mark Bult (Füchse Berlin) gesperrt.

Der Grieche Georgios Chalkidis von der HSG Wetzlar hat für seine Beiß-Attacke eine der höchsten Strafen in der Geschichte der Bundesliga erhalten.

Der 32 Jahre alte Kreisläufer muss wegen seines Angriffs gegen den Niederländer Mark Bult von den Füchsen Berlin unmittelbar nach dem Spiel am Sonntag in der Hauptstadt fünf Spiele pausieren und 3000 Euro Strafe zahlen.

"Die Schiedsrichter haben den Biss deutlich gesehen und im Spielbericht festgehalten. Beißen ist eine Tätlichkeit, da kommt man mit zwei Spielen Sperre eben nicht mehr aus. Nur Spucken bewerte ich noch höher", sagte HBL-Justiziar und Ex-Nationaltorwart Andreas Thiel.

"Noch keine vergleichbare Szene erlebt"

Uwe Stemberg, Spielwart des Deutschen Handball-Bundes (DHB) sagte, er habe in seiner 18-jährigen Tätigkeit "noch keine vergleichbare Szene erlebt". Thiel verwies darauf, dass nicht die mögliche Höchstsperre von zehn Spielen Sperre und 15.000 Euro Geldstrafe verhängt worden ist.

Wetzlar akzeptierte die Strafe, erhob allerdings auch Vorwürfe gegen Füchse-Torwart Silvio Heinevetter. "Sicher ist das aggressive Auftreten des Spielers Chalkidis nach dem Spiel in dieser Form nicht zu entschuldigen und entspricht nicht der Vorbildfunktion, der ein erfahrener Nationalspieler und Akteur der Handball-Bundesliga gerecht werden sollte. Trotz allem sehen wir den Spieler Chalkidis nicht als Alleinschuldigen, sondern müssen mindestens eine Teilschuld an der letztlichen Eskalation auch Füchse-Torwart Heinevetter zuweisen", hieß es in einer Stellungnahme.

Wetzlars Trainer Michael Roth hatte nach dem Spiel mit Blick auf Heinevetter gesagt: "Der ist ein Provokateur, der muss endlich mal bestraft werden."

Wetzlar akzeptiert Strafe

Nach der Schlusssirene in Berlin war es zu tumultartigen Szenen gekommen, da sich nach HSG-Darstellung Heinevetter "unangebracht" gegenüber dem Wetzlarer Michael Allendorf verhielt und ihn "nach dessen Aussage Brust an Brust stehend verhöhnte".

In der folgenden "Rudelbildung" biss Chalkidis zu. "Der hat mir in den Bauch geschlagen. Ich habe mich gewehrt und zurückgeschlagen. Da beißt er mich in den Oberarm. Es hat geblutet", wurde der Niederländer Bult in der Zeitung "B.Z." zitiert.

Bult kam für seine Beteiligung an der Rangelei ebenso ungeschoren davon wie Heinevetter, da die Schiedsrichter nur Chalkidis' Tätlichkeit im Spielbericht vermerkten.

Dormagen verlängert mit Wandschneider

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung