Handball

Uwe Schwenker erhebt schwere Vorwürfe

SID
Dienstag, 09.02.2010 | 13:00 Uhr
Uwe Schwenker erzielte in seiner aktiven Zeit 164 Tore für die Nationalmannschaft
© Getty
Advertisement
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks

Uwe Schwenker hat nach der Anklageerhebung gegen ihn schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft erhoben. Der Ex-Manager des THW Kiel zweifelt die Untersuchungsergebnisse an.

Der ehemalige Handball-Manager Uwe Schwenker hat nach der Anklageerhebung gegen ihn und Noka Serdarusic schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft Kiel erhoben.

In einer von Schwenkers Anwalt Harald Riettiens veröffentlichten Pressemitteilung zu der vermeintlichen Manipulationsaffäre werden die Untersuchungsergebnisse, die in der vergangenen Woche zu einer offiziellen Anklage geführt hatten, angezweifelt.

Staatsanwaltschaft sei der gesetzlichen Pflicht "nicht nachgekommen"

Ihrer gesetzlichen Pflicht, nicht nur belastende, sondern auch entlastende Umstände zu ermitteln, sei die Staatsanwaltschaft "nicht nachgekommen", heißt es in der Mitteilung: "Wenn sich der Anfangsverdacht nicht bestätigt, so hätte das Verfahren eingestellt werden müssen."

Es sei zudem offensichtlich, dass die ermittelnde Behörde das Verfahren nur deshalb nicht eingestellt habe, "weil sie für eine solche Entscheidung die öffentliche Verantwortung nicht übernehmen wollte." Statt sich des Vorwurfs eines "Kieler Klüngels" auszusetzen, habe sie lieber dem Gericht die Verantwortung zugeschoben.

"Wir werden uns dazu nicht äußern"

Der Kieler Oberstaatsanwalt Manfred Schulze-Ziffer reagierte gelassen auf die Vorwürfe: "Wenn die Verteidigung das zum Anlass nimmt, uns zu attackieren, ist das ihre Sache. Wir werden uns dazu nicht äußern", sagte Schulze-Ziffer am Dienstag.

Riettines kündigt an, dass sich die Verteidigung im Zwischenverfahren gegenüber dem Landgericht Kiel auch zu weiteren Rechtsfragen umfassend äußern werde. Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft weitere Details bekannt gegeben.

Demnach sollen Schwenker und Serdarusic den polnische Schiedsrichtern im Zuge des Champions-League-Finalrückspiels des THW gegen die SG Flensburg-Handewitt im April 2007 einen höheren fünfstelligen Geldbetrag durch einen kroatischen Mittelsmann übergeben haben.

"Gemeinschaftlicher Betrug"

Darin sieht die Staatsanwaltschaft "einen gemeinschaftlichen Betrug der Angeklagten zum Nachteil des europäischen Handball-Verbandes EHF und der SG Flensburg-Handewitt sowie eine Untreue des Angeschuldigten Schwenker zum Nachteil des THW sowie eine Beihilfe dazu durch den Angeschuldigten Serdarusic". Nach der Meinung von Riettiens hat die Staatsanwaltschaft dafür keine Beweise geliefert.

Zumal die Europäische Handball-Föderation EHF bei einer Analyse der Leistung der Referees nichts Auffälliges festgestellt hatte.

Staatsanwaltschaft gibt Details bekannt

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung