Handball

Handball-Präsident Moustafa kassiert ab

SID
Hassan Moustafa ist seit 2000 Präsident des Handball-Weltverbandes (IHF)
© Getty

Hassan Moustafa bekommt künftig offenbar deutlich höhere Bezüge. Der umstrittene Präsident des Handball-Weltverbandes soll pro Jahr 500.000 Schweizer Franken erhalten.

Der umstrittene Präsident des Handball-Weltverbandes Hassan Moustafa bekommt künftig offenbar deutlich höhere Bezüge. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel unter Berufung auf Dokumente des IHF-Councils berichtet, erhält der Ägypter nun 500.000 Schweizer Franken (rund 340.000 Euro) statt wie bisher 30.000 Schweizer Franken (20.000 Euro) im Jahr.

Genehmigt worden sei die Erhöhung bei einer Sitzung des Councils, in dem die 17 wichtigsten Verbandsvertreter sitzen, im vergangenen Dezember am Rande der Frauen-WM im chinesischen Nanjing.

Insgesamt genehmigten sich die Council-Mitglieder demnach eine Erhöhung ihrer jährlichen Aufwandsentschädigungen von bislang insgesamt 204.000 Schweizer Franken (139.000 Euro) auf künftig 1, 325 Millionen (905.000).

Zudem stiegen die Tagesspesen auf 400 Franken deutlich an. Laut Spiegel, ergebe das voraussichtlich noch einmal einen sechstelligen Betrag allein für Moustafa. Im vergangenen Jahr sei der Ägypter 280 Tage für die IHF im Einsatz gewesen.

Im Zuge einer Umstrukturierung in der Führungsriege der IHF hatte Moustafa zuletzt angekündigt, künftig häufiger in der Baseler Verbandszentrale präsent zu sein.

Ermittlungen gegen Moustafa eingestellt

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