In Hamburg findet am 10. und 11. April das Final-Four-Turnier statt
In Hamburg findet am 10. und 11. April das Final-Four-Turnier statt
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Handball

Montag, 08.02.2010

Pokal-Losglück für Gastgeber HSV Hamburg

Der HSV Hamburg trifft beim Final-Four-Turnier mit der TuS N-Lübbecke auf den vermeintlich leichtesten Gegner. Im anderen Halbfinale treffen die Rhein-Necker Löwen auf Gummersbach.

In den Halbfinals treffen die Löwen am 10. April in der Hansestadt auf Kiels Viertelfinal-Bezwinger VfL Gummersbach, während es Gastgeber HSV Hamburg mit dem TuS N-Lübbecke zu tun bekommt. In Gummersbach nahm man die ausgelosten Paarungen am Tag nach dem unerwartet deutlichen 35:28-Sieg über den THW gelassen zur Kenntnis.

"Wir freuen uns erst einmal über die Riesen-Überraschung, die uns gegen Kiel geglückt ist, da wäre uns jeder Gegner fürs Halbfinale recht gewesen", sagte VfL-Geschäftsführer Axel Geerken. Dagegen wären die Löwen dem Vorjahresfinalisten in der Vorschlussrunde lieber aus dem Weg gegangen.

"Wenn man Gummersbachs beeindruckende Vorstellung gegen den THW gesehen hat, kann man sicher nicht von einem Traumlos für uns sprechen", so Andersson. Favorit auf den Pokalsieg ist für den Schweden allerdings der HSV: "Ich sehe Hamburg sowohl im Pokal als auch in der Meisterschaft als ersten Titelanwärter."

Hamburg mit Los nich zufrieden

Beim Bundesliga-Tabellenführer ist man jedoch trotz der vermeintlich leichten Halbfinal-Aufgabe gegen Außenseiter Lübbecke auf der Hut. "Leichte Gegner gibt es beim Final Four nicht", sagte Hamburgs sportlicher Leiter Christian Fitzek, der Trainer Martin Schwalb mit der Kunde von der Auslosung keine Freude machen konnte: "Das ist genau der Gegner, den unser Trainer nicht wollte."

Zu gut ist bei den Hanseaten wohl noch das letzte Duell mit Lübbecke Mitte Dezember in der Bundesliga in Erinnerung, als man beim 25:24-Sieg nur knapp und äußerst glücklich einer Blamage entging.

"Lübbecke ist absolut in der Lage, jeden der anderen drei zu schlagen", mutmaßte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann, der den Außenseiter als Bereicherung der Veranstaltung ansieht: "Für unser Final Four ist es gut, dass es mal eine andere Zusammenstellung gibt und die Bundesliga-Topteams nicht wie sonst unter sich sind."

Wirtschaftliche Verluste durch Final-Four

Wirtschaftlich drohen der HBL als Veranstalter des Final Four Einbußen, nachdem die Vermarktungsagentur "Kick and Rush" Anfang Januar Insolvenz angemeldet hat. "Das bedeutet für uns einen erheblichen Schaden, der zwar nicht existenzbedrohend, aber doch schmerzlich ist", sagte Bohmann.

Der Verlust, der sich vor allem auf die letztjährigen Veranstaltungen Final Four, Supercup und All-Star-Game bezieht, soll dabei deutlich im sechsstelligen Bereich liegen. Dazu Bohmann: "Künftige Veranstaltungen werden wir bis auf weiteres in Eigenregie vermarkten. Was die vergangenen Events angeht, werden wir uns mit dem Insolvenzverwalter zusammensetzen. Aber ich gehe davon aus, dass wir einen Großteil der Summe abschreiben können."

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Lars Kaufmann
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Holger Glandorf
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Der Handball-Boom in Deutschland erfuhr nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 neue Dimensionen. Immer mehr Menschen zieht es seit dem WM-Titel beim Wintermärchen 2007 in die Hallen, um ihre Idole Michael Kraus, Pascal Hens und Co. anzufeuern. Der Deutsche Handballbund ist der größte der Welt und die Handball-Bundesliga gilt als eine der stärksten weltweit. Der THW Kiel, der HSV Hamburg oder auch die Mannschaft des ehemaligen Nationalmannschafts-Kapitäns Markus Baur, der TBV Lemgo, sind nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt bekannte Handball-Vereine. 2009 feierte Kiel den 15. Meistertitel und stellte dabei sogar einen Punkterekord auf. In der Champions League musste sich der THW im Finale Ciudad Real geschlagen geben, dafür gewann der VfL Gummersbach den EHF-Pokal. SPOX bietet dem Handball-Fan auch in der neuen Saison interessante Hintergrund-Berichte, Berichterstattung im Liveticker und Interviews. Ob mit dem Spielplan, der Ergebnisübersicht, Tabellenstände oder Resultate: SPOX versorgt den Handball-Fan rundum.

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