Handball

DHB siegt durchwachsen gegen Brasilien

SID
Mittwoch, 13.01.2010 | 21:39 Uhr
Uwe Gensheimer war mit zehn Toren bester Werfer bei der DHB-Auswahl
© Getty
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Trotz einer zeitweise erschreckend schwachen Leistung haben die deutschen Handballer eine letztlich erfolgreiche EM-Generalprobe gefeiert.

Sechs Tage vor dem Anpfiff der Europameisterschaft in Österreich (19. bis 31. Januar) kam das Team von Bundestrainer Heiner Brand gegen Panamerikameister Brasilien in Mannheim zu einem 34:22 (17:14)-Sieg, sucht aber weiter nach seiner Turnierform.

Der überragende Uwe Gensheimer (10 Tore/Rhein-Neckar Löwen) und Christian Sprenger (4 Tore/Kiel) waren vor 11.000 Zuschauer die erfolgreichsten Werfer der DHB-Auswahl, die knapp eine Woche vor dem Auftakt gegen Polen am 19. Januar noch etliche Schwächen offenbarte.

Besonders in der Abwehr ließ es der unkonzentriert agierende WM-Fünfte lange an Einsatzbereitschaft vermissen, was Brand sichtbar in Rage brachte. Erst durch eine deutliche Leistungssteigerung nach dem Wechsel konnte der letztlich klare Erfolg unter Dach und Fach gebracht werden.

Brand nutzt Spiel zum Testen

Brand nutzte den abschließenden Test nach einem zehntägigen Trainingslager in Herrsching/Ammersee mit insgesamt vier Länderspielen (zwei Siege/zwei Niederlagen) für letzte Experimente. Bis Donnerstag will der Gummersbacher noch drei Spieler streichen und seinen endgültigen 16-köpfigen EM-Kader benennen, der sich am Sonntag nach drei Tagen Heimaturlaub vor Ort in Innsbruck trifft.

Gegen den WM-21. aus Brasilien konnte sich vor allen Dingen Wackelkandidat Gensheimer empfehlen. Der Linksaußen nutzte sämtliche Torchancen und war bereits in der ersten Halbzeit bester deutscher Werfer. Gensheimer rangelt noch mit Dominik Klein (Kiel) um ein EM-Ticket.

Erst in der 36. Minute konnte sich das Brand-Team erstmals mit fünf Toren (20:15) absetzen und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Auf den Einsatz des leicht angeschlagenen Torjägers Holger Glandorf hatte der Bundestrainer mit Blick auf die EM verzichtet.

Glandorf wird geschont

Der Linkshänder vom TBV Lemgo laboriert noch an den Folgen einer Oberschenkelzerrung, die er sich am vergangenen Samstag im ersten von zwei verlorenen Testspielen gegen den Olympia-Zweiten Island zugezogen hatte. "Holger hätte gegen Brasilien spielen können. Aber wir wollten nichts riskieren", begründete Brand den Verzicht auf Glandorf, dessen Einsatz im ersten EM-Spiel aber nicht gefährdet ist.

Der Weltmeister von 2007 muss bei der Kontinental-Meisterschaft bereits auf die Leistungsträger Pascal Hens (Pause/Hamburg) und Sebastian Preiß (Achillessehnen-OP/Lemgo) verzichten. Angesichts der schweren Vorrundengruppe mit den Partien gegen den WM-Dritten Polen, Slowenien (20. Januar) und den viermaligen Europameister Schweden (22. Januar) ist das Erreichen der Hauptrunde zunächst das primäre Ziel.

Schwer Vorrundemgruppe

Trotzdem lebt der Traum von der ersten EM-Medaille seit dem Titelgewinn 2004 in Slowenien. "Das ist doch bei uns immer so. Aber wir haben eine unfassbar schwere Vorrunde. So hart wie in diesem Jahr war es noch nie", sagte Johannes Bitter. Der Keeper von Bundesliga-Spitzenreiter HSV Hamburg präsentierte sich in Mannheim nach seiner Ellbogen-OP noch nicht in gewohnter Form.

Der in der 20. Minute eingewechselte Carsten Lichtlein (Lemgo) machte es besser. Aus den vier EM-Vierergruppen erreichen die jeweils drei bestplatzierten Teams die Hauptrunde. Der Europameister hat neben Gastgeber Serbien einen Startplatz für die EM 2012 sicher und qualifiziert sich wie der unterlegene Finalist und der Drittplatzierte direkt für die WM 2011 in Schweden.

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