Handball

Last-Minute Unentschieden ärgert Löwen

SID
Bielecki war im Spiel gegen seine Lamdsleute aus Polen mit 10 Toren bester Schütze bei den Löwen
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Die Rhein-Neckar Löwen haben sich im zweiten Champions-League-Spiel mit 29:29 (17:15) von KS Vive Targi Kielce getrennt. Der Gast aus Polen kam kurz vor dem Abpfiff zum Ausgleich.

Bundesligist Rhein-Neckar Löwen hat drei Sekunden vor Schluss seinen zweiten Sieg in der Champions League aus der Hand gegeben und dabei einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale verpasst.

Die Mannschaft von Trainer Ola Lindgren kam gegen den polnischen Meister KS Vive Targi Kielce in Karlsruhe nicht über ein 29:29 (17:15) hinaus, obwohl sie lange geführt hatte. Kurz vor Schluss gelang den Gästen aber noch der Ausgleich.

Am Sonntag hatten die Löwen noch das erste Spiel in der Königsklasse gegen den ungarischen Mitfavoriten MKB Veszprem 32:29 (17:14) gewonnen und erfolgreich Revanche genommen für die Finalniederlage gegen Veszprem im Europapokal der Pokalsieger 2008.

Bielecki mit zehn Toren bester Löwen-Schütze

Der Bundesliga-Sechste hatte in der hart umkämpften zweiten Halbzeit lange Probleme mit dem Team des deutschen Ex-Nationalspielers Bogdan Wenta, das nie aufgab und am Ende noch belohnt wurde.

Wenta hatte in den letzten 18 Sekunden den Torhüter vom Feld genommen und einen siebten Feldspieler gebracht, mit Erfolg. Den Löwen, die seit der zwölften Minute immer geführt hatten, reichten letztlich auch zehn Tore des gegen seine polnischen Landsleute stark aufspielenden Karol Bielecki nicht zum Sieg.

Ex-Löwe Mariusz Jurasik war bei Kielce mit sieben Treffern zweitbester Schütze hinter Rastko Stojkivic (8). Um das Achtelfinale zu erreichen, müssen die Löwen einen der ersten vier Plätze in der Sechsergruppe erreichen. Weitere Gegner in Gruppe B sind HC Bosna Sarajevo, Chambery Savoie HB und RK Gorenje.

Hier geht's zur CL-Gruppe der Rhein-Neckar Löwen

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