Lövgren knapp am Rekord vorbei

THW siegt im Spiel der Superlative

SID
Samstag, 13.09.2008 | 15:45 Uhr
handball, bundesliga, rhein-neckar loewen, loevgren
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
MiLive
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Der THW Kiel hat seinen ersten Härtetest in der Bundesliga bestanden, der TSV Dormagen mit dem Sieg gegen den HSV Hamburg seinen Ruf als Favoritenschreck erneuert.

Im Duell der Champions-League-Starter gewann Titelverteidiger Kiel dank des überragenden Kapitäns Stefan Lövgren mit 42:40 (23:21) bei den Rhein-Neckar Löwen. Mit seinen 18 Treffern verfehlte der Schwede dabei den Bundesliga-Rekord des Polen Jerzy Klempel (19) aus der Saison 1982/83 um ein Tor.

Für den Gastgeber traf vor 9051 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena Neuzugang Gudjon Valur Sigurdsson neunmal.

Aufsteiger düpiert HSV

Unterdessen hat Aufsteiger Dormagen den nächsten Coup gelandet. Zehn Tage nach dem 28:28 in Kiel düpierte der Neuling den HSV Hamburg in eigener Halle mit 28:27 (15:15). In einer packenden Schlussphase warf Hamburgs Blazenko Lackovic einen Freiwurf zum möglichen Ausgleich in die Dormagener Mauer und löste damit im Lager des Gastgebers ungebremsten Jubel aus.

Seinen dritten Saisonsieg feierte unterdessen die von finanziellen Problemen geplagte HSG Nordhorn. Beim Aufsteiger Stralsund kam der EHF-Pokalsieger zu einem 37:22 (18:11)-Kantersieg.

Während Nationalspieler Holger Glandorf über weite Strecken des Spiels nur auf der Bank saß und geschont wurde, traf Bjarte Myrhol (13) vor 1050 Zuschauern nach Belieben für das Team des schwedischen Auswahltrainers Ola Lindgren.

Mit weit mehr Mühe als erwartet kam der VfL Gummersbach zu seinem zweiten Sieg. Nach einem 22:23-Rückstand (47.) glückte dem ehemaligen Rekordmeister gegen HBW Balingen-Weilstetten ein 29:26 (11:12)-Erfolg. Größten Anteil daran hatte Momir Ilic mit 13 Treffern. Für Balingen warf Daniel Brack sechs Tore.

82 Tore in Mannheim

In einem echten Spitzenspiel, in dem der THW Kiel erneut auf den verletzten Welthandballer Nikola Karabatic verzichten musste, boten beide Teams Tempo-Handball der gehobenen Klasse.

Nach schwachem Start (0:3) fingen sich die Kieler in dem torreichen Spiel schnell, glichen beim 9:9 aus und gingen beim 13:12 (16.) erstmals in Führung. Doch die Löwen, in der Vorsaison Liga-Vierter und Europapokal-Finalist, gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf.

Der frühere Kieler Torwart Henning Fritz hielt die Gastgeber im Rennen, doch auch auf der anderen Seite bot Kiels junger Schlussmann Andreas Palicka mit 17 gehaltenen Würfen eine noch stärkere Leistung.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung