Kiel schafft gegen HSV Vorentscheidung

SID
Mittwoch, 16.04.2008 | 22:18 Uhr
kiel, hamburg
© Getty
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Hamburg - Der deutsche Rekordmeister THW Kiel ist auf dem Weg zum 14. Titel nur gestrauchelt. Der Titelverteidiger spielte beim Vizemeister HSV Hamburg 36:36 (19:19) und hat sechs Spiele vor Saisonende weiterhin einen Minuspunkt weniger als Erzrivale SG Flensburg-Handewitt.

Die Flensburger gaben sich beim 38:29 (21:17) bei der HSG Wetzlar keine Blöße. Damit kann aber der Champions-League-Sieger, der von allen Titelaspiranten das leichteste Restprogramm hat, nach wie vor aus eigener Kraft das angestrebte Triple schaffen.

Der HSV, der das DHB-Pokalfinale (29:32) vor zweieinhalb Wochen gegen die Kieler verloren hatte, begann in der ausverkauften Color-Line-Arena furios und verlangte dem THW alles ab.

In der 52. Minute sahen die Gäste beim 34:31 bereits wie der sichere Sieger aus, doch drei Tore von Hans Lindberg brachten die Hamburger wieder ins Spiel zurück. In Unterzahl sicherte sich Kiel dann noch das Unentschieden. Noch im November vergangenen Jahres hatten die Hanseaten mit 31:30 beide Punkte aus der Sparkassen-Arena in Kiel entführt.

Löwen bleiben auf Platz vier 

Im Kampf um die Europapokalplätze gewann die HSG Nordhorn das Duell gegen Tabellen-Nachbar VfL Gummersbach mit 34:31 (19:16). Hinter Nordhorn kletterte der TBV Lemgo mit dem 37:23 (18:8)-Erfolg gegen TuSEM Essen auf den sechsten Tabellenplatz. Aber auch die Rhein-Neckar Löwen behielten trotz eines 13:16-Rückstands zur Halbzeit beim TV Großwallstadt mit 31:27 die Oberhand. Die Nordbadener verteidigten somit ihren vierten Tabellenplatz.

Im Kampf gegen den Abstieg musste der Tabellenletzte Wilhelmshavener HV bei FA Göppingen beim 23:30 (11:14) die bereits 20. Saisonniederlage hinnehmen. Der abstiegsbedrohte TuS N-Lübbecke verpasste den erhofften Heimsieg gegen den wieder erstarkten SC Magdeburg und unterlag mit 24:25 (12:13).

Auch GWD Minden konnte sich keine Luft im Tabellenkeller verschaffen und zog bei MT Melsungen mit 31:33 (14:17) den Kürzeren. Dagegen entledigte sich Aufsteiger Füchse Berlin mit dem 31:28 (16:15) gegen HBW Balingen so gut wie aller Abstiegssorgen.

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