Sonntag, 02.03.2008

Handball

Für Gummersbach ist wieder alles drin

Velenje - Der VfL Gummersbach ist beim Kampf um den Einzug ins Halbfinale der Champions League wieder im Geschäft.

Momir Ilic, Gummersbach
© Imago

Mit einem 29:21 (12:11)-Erfolg beim slowenischen Vizemeister Gorenje Velenje am 4. Spieltag der Hauptrunde wahrte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason die Chance auf das Erreichen der Vorschlussrunde.

 

Bereits am kommenden Mittwoch könnten die auf den zweiten Tabellenplatz gekletterten Oberbergischen mit einem Heimsieg gegen Montpellier einen großen Schritt tun. Zum Abschluss geht es dann zum Gruppen-Favoriten Ciudad Real, der am Samstag in Frankreich überraschend verloren hatte.

Schwache Wurfausbeute in der ersten Hälfte

In der ersten Halbzeit ließ die Wurfausbeute des VfL vor rund 1600 Zuschauern noch zu wünschen übrig. Allein der schwache aus Slowenien stammende Rückraumspieler Roman Pungartnik, der völlig leer ausging, vergab dreimal freistehend vor dem gegnerischen Tor.

Dafür sprang der zuletzt in der Bundesliga enttäuschende Momir Ilic gegen seinen Ex- Club Velenje in die Bresche. Mit sieben Toren war er am Ende neben Alexis Alvanos (8) der überragende Gummersbacher Werfer. In der zweiten Hälfte steigerte sich der VfL und fuhr den Sieg nach Hause.

HSV muss weiter zittern 

Der HSV Hamburg hat den großen Schritt in Richtung Halbfinal-Einzug verpasst. Nach der 26:27 (12:12)-Niederlage bei HC Osiguranje Zagreb mussten die Hanseaten (5:3 Punkte) die Tabellenführung an den kroatischen Vertreter (6:2) abgeben.

In der Hauptrundengruppe 3 bleibt es damit weiterhin spannend.

Vor 6500 Zuschauern erwischte die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb den besseren Start und führte schnell mit 6:5. Nach einem Durchhänger und dem daraus resultierenden 8:11-Rückstand gelang kurz vor der Halbzeit in Unterzahl durch Heiko Grimm das 12:12. Im zweiten Abschnitt standen sich in der weiterhin ausgeglichenen Partie zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüber.

Schiris machen Hamburg das Leben schwer 

Dabei machten nicht nur die Kroaten, sondern auch das russische Schiedsrichter-Duo dem HSV das Leben schwer. Während Zagreb erst acht Minuten vor Spielende die erste Zeitstrafe kassierte, mussten Hamburger durch teilweise fragwürdige Entscheidungen schnell auf der Bank Platz nehmen. 40 Sekunden vor Spielende gelang Zlatko Horvat der 27:26-Siegtreffer.

Trotz der ersten Niederlage in der Champions League hat der HSV weiterhin beste Chance auf das Weiterkommen. Zagreb muss seine verbleibenden zwei Partien jeweils auswärts bestreiten, der HSV empfängt Flensburg in eigener Halle.

Flensburg weiterhin sieglos 

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Hauptrunde der Handball-Champions-League sieglos. Der Vorjahresfinalist kam gegen das spanische Team Portland San Antonio nicht über ein 30:30 (17:15) hinaus und ist damit im vierten Spiel der Hauptrunde ohne Erfolg.

Bester Schütze für die SG war Lars Christiansen mit neun Toren, für Portland traf Kristian Kjelling sechsmal. Das Hinspiel in Pamplona hatte die SG mit 22:30 verloren.

Portland gelingt Treffer in letzter Minute

Die Hausherren taten sich vor 5800 Zuschauern in der Campushalle zu Beginn der Partie gegen die sichere Abwehr der Spanier schwer. Portland setzte sich Mitte des ersten Durchgangs durch fünf Tore in Serie zunächst mit 8:5 ab, doch die Mannschaft von Kent-Harry Andersson kämpfte sich wieder heran. SG-Linksaußen Christiansen sicherte in der letzten Minute der ersten Hälfte mit drei Toren nacheinander die Zwei-Tore-Pausenführung der Norddeutschen (17:15).

Die hart agierenden Spanier hatten es zunächst ihrem Torhüter Tomas Svensson zu verdanken, dass die Flensburger ihren Vorsprung nicht ausbauen konnten. Mitte des zweiten Durchgangs unterliefen der SG Fehler im Angriff, die Portland ausnutzte und nach 52 Minuten mit 28:27 in Front ging. Flensburg kam zurück, doch in letzter Minute gelang Portland durch Ivano Balic der Treffer zum 30:30-Endstand.

 

 

 


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