Sonntag, 16.03.2008

Handball

Gummersbach verpasst Halbfinale

Hamburg - Der VfL Gummersbach ist in der Champions League ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason verlor das entscheidende Gruppenspiel bei Ciudad Real mit 23:25 (12:8).

ilic, gummersbach
© Getty

Dabei lieferten die Gummersbacher eine glänzende erste Halbzeit ab und führten zwischenzeitlich mit fünf Toren. Als großer Rückhalt erwies sich in dieser Phase VfL-Torwart Goran Stojanovic, der die Spanier mit einigen Paraden zur Verzweiflung trieb.

Vor 5.200 Zuschauern  verlor Gummersbach nach der Pause allerdings seinen Rhythmus und verpasste den erhofften Sieg mit zwei Toren Unterschied, der für den Einzug ins Halbfinale nötig gewesen wäre.

Ciudad dreht nach der Pause auf 

Mit der Unterstützung des Publikums und einer Erhöhung des Tempos drehte Ciudad aber den Rückstand und ging binnen einer Viertelstunde in Führung. Die Hausherren spielten ihre ganze Routine aus, Gummersbach scheiterte zudem an seiner hohen Fehlwurfquote. Bester Schütze bei den Gästen war Momir Ilic (8 Tore/im Bild), für Ciudad traf Olafur Stefansson (9) am häufigsten.

Derweil verabschiedete sich die SG Flensburg-Handewitt hat sich mit einem Sieg aus der Champions League. Der Bundesligist besiegte im letzten Spiel der Hauptrunde den kroatischen Verein HC Osiguranje Zagreb mit 36:29 (16:15).

Trotz des ersten Sieges in der Gruppe ist die SG in der Königsklasse ausgeschieden. Bester Werfer für Flensburg war Larc Christiansen mit elf Treffern, für Zagreb war Kiril Lazarov 13 Mal erfolgreich.

Flensburg gibt zwei Neuverpflichtungen bekannt 

Die Anfangsphase vor rund 5.400 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Campushalle gehörte beiden Torhütern. SG-Torwart Dane Sijan konnte allein in der ersten Hälfte zehn Bälle abwehren. Die ausgeglichene Partie wurde von beiden Teams nicht mit dem letzten Biss geführt.

Mit einem Zwischenspurt zog die SG nach dem Seitenwechsel auf 23:16 davon. Den Vorsprung ließ sich das Team von Trainer Kent-Harry Andersson nicht mehr nehmen und gewann verdient.

Vor Spielbeginn hatte die SG drei Neuverpflichtungen bekanntgegeben: zwei Spieler und einen Co-Trainer. Zum Bundesliga- Zweiten wechselt für drei Jahre der dänische Nationalspieler Lasse Boesen, der noch für den TBV Lemgo aktiv ist. Zudem kommen der 19 Jahre alte schwedische Nachwuchsspieler Oscar Carlén und als Co- Trainer dessen Vater Per an die Förde.

Großer Jubel in Hamburg 

Großer Jubel herrschte beim HSV Hamburg nach dem überraschenden Einzug ins Halbfinale. "Für uns als Debütant ist das ein unglaublicher Erfolg - nicht zuletzt aufgrund der vielen Verletzten, die wir zu beklagen haben", sagte HSV-Sportchef Christian Fitzek.

Im Halbfinale trifft Hamburg entweder auf Titelverteidiger THW Kiel, Ciudad Real oder den FC Barcelona. "Wir wollen kein deutsches Duell gegen Kiel. Ähnlich wie im Fußball wäre Barcelona ein toller Gegner", sagte Fitzek mit Blick auf die Auslosung am Dienstag in Wien.

Das könnte Sie auch interessieren
Der TVB 1898 Stuttgart hat in der Handball-Bundesliga einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert

Starker Kraus führt Stuttgart zu wichtigem Sieg

Nur der THW Kiel kann das Bundesliga-Debakel in der Champions League noch verhindern

Nach Flensburg-Debakel: Kiel kämpft um Halbfinale und Ehre

Die SG Flensburg-Handewitt hat den Einzug ins Final Four der Champions League klar verpasst

Champions League: Flensburg scheitert im Viertelfinale an Skopje


Diskutieren Drucken Startseite
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Trend

Ist Christian Prokop der geeignete Bundestrainer?

Ja
Nein

www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.