Montag, 11.02.2008

Handball

SC Magdeburg gewinnt 31:25 gegen Drammen

Magdeburg - Handball-Bundesligist SC Magdeburg hat im Europapokal der Pokalsieger den Grundstein für den Einzug ins Viertelfinale gelegt.

grafenhorst, magdeburg
© Getty

Der EHF-Pokalsieger setzte sich im Achtelfinal-Hinspiel gegen den norwegischen Meister Drammen HK dank eines energischen Schlussspurtes mit 31:25 (15:15) durch, vergab aber durch eine schlechte Chancenverwertung einen noch höheren Sieg. Damit bescherte der EHF-Pokalsieger seinem neuem Coach Michael Biegler nicht nur einen gelungenen Einstand, sondern verschaffte sich auch für das Rückspiel eine gute Ausgangsposition.

Bester Magdeburger Werfer vor 2200 Zuschauern war Linksaußen Yves Grafenhorst mit acht Toren. Bei den Gästen war der frühere Bundesliga-Spieler Frode Hagen (12/6) nicht zu stoppen. Der ehemalige Flensburger Glenn Solberg sah in der 56. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte.

Starke letzte zehn Minuten

Der SCM legte mit dem 4:1 (5.) zwar einen guten Start hin, kam dann aber völlig von seiner Linie ab. Immer wieder leisteten sich die Hausherren technische Fehler, verloren den Ball und verwerteten ihre Chancen nicht. Der Tabellenführer aus Norwegens Elite-Liga wusste das in der zerfahrenen Partie zu nutzen und ging durch Nationalspieler Hagen in der 14. Minute beim 7:6 erstmals in Front. Auch eine Drei-Tore-Führung (14:11) vier Minuten vor der Pause konnte Magdeburg nicht halten.

Nach dem Wiederanpfiff beorderte Biegler Ole Erevik für Silvio Heinevetter ins Tor. Doch auch der war gegen den agilen Hagen, der beim 20:20 (41.) bereits sein zehntes Tor markierte, machtlos. Erst in den letzten zehn Minuten konnten sich die verbissen kämpfenden Magdeburger etwas Luft verschaffen, ließen aber immer wieder beste Torchancen aus.


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