Donnerstag, 07.02.2008

Handball-CL

"Monster-Gruppe" mit Flensburg und HSV

Flensburg - In Flensburg herrscht eine Stimmung wie vor einem Europacup-Finale: Mit dem Duell gegen den Bundesliga-Rivalen HSV Hamburg steigt am 10. Februar in der Campushalle das Top-Spiel zum Hauptrundenauftakt der Champions-League.

Flensburg, HSV, Yoon, Morgensen, Gille
© Getty

Die SG Flensburg-Handewitt stand im Vorjahr im Finale, der HSV hatte den Europacup der Pokalsieger erobert. Titelverteidiger THW Kiel tritt in Paris bei US Ivry an, der VfL Gummersbach ist bereits am Samstag bei Montpellier HB ebenfalls in Frankreich zu Gast.

"Torwart und Abwehr werden dieses Spiel entscheiden", sagte SG- Trainer Kent-Harry Andersson und erinnerte daran, dass sein Torhüter Dan Beutler im Bundesligaspiel beim HSV (33:32) vor drei Monaten überragend gespielt hat. "Er muss am Wochenende die gleiche Leistung abrufen", forderte der SG-Coach.

Favoritenrolle bei Flensburg

Die Begegnungen in der Campushalle sind für Andersson die entscheidenden für ein Weiterkommen: "In unserer Gruppe müssen wir alle Heimspiele gewinnen und auswärts für eine Überraschung sorgen."

Er sieht allerdings keinen Favoriten. HSV-Geschäftsführer Peter Krebs schiebt den Flensburgern "schon wegen der Historie" die Favoritenrolle zu.

Noch zwei Top-Mannschaften

Bei SG-Geschäftsführer Fynn Holpert mischen sich Vorfreude und Respekt: "Wir haben zwar die schwerste Gruppe, bei uns sind aber auch die spannendsten Spiele zu erwarten."

Vom HSV-Kollegen Krebs kommt kein Widerspruch: "Alle sagen, das ist die 'Monster-Gruppe', die 'Mörder-Gruppe'. Sie haben Recht." Außer den beiden deutschen Mannschaften kämpfen in Gruppe 3 Portland San Antonio aus Spanien und HC Croatia Zagreb um den Gruppensieg und den Einzug ins Halbfinale.

Gummersbach macht den Anfang

Als Favorit in Gruppe 1 geht Triple-Gewinner THW Kiel in die Partie gegen Ivry. "Es ich wichtig, mit einem Sieg in die Hauptrunde zu starten. Ivry ist der Außenseiter in der Gruppe", sagte THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker. Die weiteren Kontrahenten, Ademar Leon und Medwedi Moskau, seien laut Schwenker "nicht einfach, aber machbar".

Als erster Club aus dem deutschen Quartett muss der VfL Gummersbach am 9. Februar ran. "Montpellier geht sehr körperbetont zur Sache. Doch wir sind mindestens gleichwertig", sagte VfL-Trainer Alfred Gislason, dessen Team in Gruppe 2 zudem gegen Gorenje Velenje (Slowenien) und Ciudad Real (Spanien) antreten muss.

Löwen und Magdeburg mit lösbaren Aufgaben

Im Pokalsieger-Wettbewerb treffen die Rhein-Neckar-Löwen 9. Februar vor heimischem Publikum auf Hammarby IF aus Schweden. Das Achtelfinal-Rückspiel findet am 14. Februar statt.

Der SC Magdeburg greift erst am 11. Februar ein: In der Bördelandhalle ist im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale Drammen HK zu Gast. Bereits sechs Tage später steigt das Rückspiel in Norwegen.

Im Achtelfinale des EHF-Pokals tritt der TBV Lemgo am 8. Februar bei RK Cimos Koper aus Slowenien an. Die HSG Nordhorn gewann bereits das Hinspiel beim russischen Verein SKIF Krasnodar mit 35:25 und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 17. Februar.


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