Mittwoch, 20.02.2008

Handball

Kiel baut Vorsprung aus: 30:28 gegen Flensburg

Leipzig - Der THW Kiel hat mit dem Sieg im Prestige-Duell gegen die SG Flensburg-Handewitt einen weiteren Schritt in Richtung 14. Meistertitel gemacht. Der deutsche Rekordmeister setzte sich mit 30:28 (15:14) durch.

© Getty

Der THW feierte in der ausverkauften Kieler Sparkassen-Arena im 59. Nordderby den 35. Erfolg. Der Champions-League-Sieger baute mit seinem 20. Saisonsieg die Tabellenführung auf drei Zähler aus, wenngleich die Flensburger ein Spiel weniger absolviert haben.

Zudem bezwangen am 23. Bundesliga-Spieltag die Rhein-Neckar Löwen Aufsteiger Füchse Berlin 40:35 (19:14). Der Wilhelmshavener HV besiegte TuS N-Lübbecke 23:19 (12:11).

Rot für Liejewski 

Flensburg musste nach dem dem Fast-Aus in der "Königsklasse" und dem Ausscheiden im DHB-Pokal nun auch im Rennen um die Meisterschaft einen Rückschlag einstecken. "Doch wir kämpfen weiter", sagte Europameister Lars Christiansen.

Beide Kontrahenten schenkten sich von Beginn an nichts und boten über weite Strecken Handball-Feinkost. Flensburgs Rückraum-Ass Marcin Liejewski sah wenige Sekunden vor der Halbzeitsirene nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte.

Flensburg versagen die Nerven 

Nach dem 17:17 (34.) setzte sich Kiel mit einem Zwischenspurt gegen die nun harmlosen Flensburger vorentscheidend auf 23:17 (41.) ab. Aber Flensburg kam zurück, auch weil der THW in der Endphase kräftemäßig abbaute (27:27/58.).

In der packenden Endphase versagten den Flensburgern jedoch die Nerven und sie vergaben somit das Remis. Erfolgreichster Torschütze war Kiels Superstar Nikola Karabatic mit elf Treffern. Marcus Ahlm (im Bild rechts) kam auf sechs Tore.

Flensburgs beste Werfer waren Christiansen, Petersson und Lackovic mit je fünf Toren. 

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