Montag, 27.02.2012

Match Play Championship in Arizona

McIlroy verpasst Sprung an die Spitze

Rory McIlroy verliert das Finale der Match Play Championship in Arizona gegen Hunter Mahan und verpasst damit den Sprung an die Spitze der Weltrangliste.

Rory McIlroy zog im Finale gegen Hunter Mahan den Kürzeren
© Getty
Rory McIlroy zog im Finale gegen Hunter Mahan den Kürzeren

Rory McIlroy muss weiter darauf warten, die Nummer eins der Welt zu werden. Der Nordire hätte mit einem Sieg bei der Match Play Championship Luke Donald an der Spitze ablösen können, im Finale zog er aber gegen Hunter Mahan den Kürzeren. Der US-Amerikaner gewann mit 2&1 und sorgte damit für den ersten US-Sieg bei der Match Play Championship seit 2008 (Tiger Woods).

McIlroy lag im gesamten Championship Match nie in Führung. An der 1 verpasste er eine sehr gute Chance, weil er einen kurzen Par-Putt nicht lochen konnte. Und auch danach machte der 22-Jährige zu viele Fehler. Nachdem Mahan an der 6 mit einem Birdie 1 auf gegangen war, schenkte McIlroy die nächsten beiden Löcher mit einem Doppel-Bogey und Bogey weg.

McIlroy mit Comeback gegen Westwood

Nach einem Birdie an der 10 lag Mahan dann sogar 4 auf. McIlroy fightete zwar noch mal zurück, notierte an der 11 ein Eagle und an der 13, 14 und 15 Birdies, es reichte gegen einen zu soliden Mahan aber nicht mehr zum Comeback.

McIlroy hatte zu viel Energie im mit Spannung erwarteten Halbfinal-Clash gegen Lee Westwood gelassen. Der Engländer hätte mit einem Sieg wie McIlroy die Nummer eins werden können, alles fokussierte sich also auf den Showdown der europäischen Superstars.

McIlroy lag gegen Westwood nach vier Löchern schon 3 down, fightete dann aber überragend zurück, spielte innerhalb von zehn Löchern sieben Birdies und gewann am Ende mit 3&1.

Mahan zum ersten Mal in den Top 10

"Für mich war das irgendwie mein Finale. Das war das Match, das ich unbedingt gewinnen wollte und das ich gewonnen habe. Vielleicht hat mir das emotional und mental zu viel Kraft gekostet. Das ändert aber nichts daran, dass Hunter sehr, sehr solides Golf gespielt hat", sagte McIlroy.

Das kann man wohl sagen. Mahan, der sich zum ersten Mal in die Top 10 der Welt schiebt (Rang 9), spielte über die Woche gesehen an 96 Löchern 35 Birdies.

In seinen sechs Matches besiegte Mahan Zach Johnson, Y.E. Yang, Steve Stricker, Matt Kuchar, Mark Wilson und und McIlroy. Drei Major-Champions (Johnson, Yang, McIlroy), fünf Jungs, die schon in Ryder-Cup- oder Presidents-Cup-Teams standen - und Wilson, der in seinen letzten 14 Monaten dreimal auf der Tour gewann.

"Ich bin sehr stolz über die Art und Weise, wie ich gespielt habe. Es fühlt sich wirklich großartig an. Tief im Innern wollte ich die Krönung von Rory zur Nummer eins verschieben. Er ist phänomenal und wird die Nummer eins werden, aber wenn du als Spieler hörst, dass jeder auf ihn getippt hat im Finale, dann war das absolut eine Motivation für mich", sagte Mahan. Martin Kaymer war in Arizona im Achtelfinale an Kuchar gescheitert.

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