Sonntag, 12.02.2012

Dubai Desert Classic: 4. Runde

Siem und Kaymer verpassen Sieg

Marcel Siem und Martin Kaymer haben ihre gute Ausgangsposition bei der Dubai Desert Classic nicht nützen können und den Sieg verpasst. Siem landete am Ende immerhin auf Rang vier, Kaymer fiel nach einer enttäuschenden Runde auf den geteilten 13. Platz zurück.

Marcel Siem und Lee Westwood verpassten den Sieg in Dubai
© Getty
Marcel Siem und Lee Westwood verpassten den Sieg in Dubai

Marcel Siem muss weiter auf seinen zweiten Sieg auf der European Tour warten. Seit seinem Sieg bei der Dunhill Championship 2004 hat Siem nicht mehr gewonnen.

In Dubai war der 31-Jährige wieder mal dicht dran, es sollte aber wieder einmal nicht sein. Dabei sah es zwischenzeitlich richtig gut aus. Nach Birdies an der 2 und 8 lag Siem bei einem Gesamtscore von 16 unter Par gleichauf mit dem Engländer Lee Westwood an der Spitze des Leaderboards.

Siem setzt Aufwärtstrend fort

Doch es folgte ein Bogey an der 9, ein enttäuschendes Par an der 10 (Par 5) und ein weiteres Bogey an der 12. In dieser Phase verlor Siem das Turnier. Zwar notierte er an der 13 noch mal ein Birdie, aber für ganz vorne reichte es nicht mehr. Siem, der am Finaltag nur elf Grüns traf, beendete seine Runde mit fünf Pars und brachte so eine 71 ins Clubhaus.

Sein Gesamtergebnis von 15 unter Par bedeutete den alleinigen vierten Rang. Wer Siem kennt und sein Gesicht gesehen hat, der weiß, dass er nicht zufrieden sein wird, aber trotz der etwas enttäuschenden Finalrunde überwiegt das Positive.

Der vierte Platz ist sein bestes Ergebnis seit dem Portugal Masters 2009 (4. Platz) - und sein Aufwärtstrend setzt sich nach ordentlichen Ergebnissen zum Saisonstart in Abu Dhabi (35.) und Katar (12.) weiter fort.

Kaymer fällt aus den Top 10

Martin Kaymer kann mit seiner Finalrunde überhaupt nicht zufrieden sein. Der Weltranglistenvierte notierte nur eine 74 auf dem Par-72-Kurs und landete bei elf unter Par auf dem geteilten 13. Rang, unter anderem gemeinsam mit dem ehemaligen British-Open-Champion Ben Curtis (USA).

Kaymer spielte zwar drei Birdies (4, 13, 17), musste aber auch drei Bogeys (5, 10, 16) und ein Doppel-Bogey (15) auf seine Scorekarte schreiben.

Der Deutsche traf am Finaltag nur 6 Fairways, 12 Grüns und benötigte 31 Putts. Gerade auf den ersten Löchern vergab er gute Birdie-Chancen. Insgesamt ist Kaymers Form mit einem 9. Platz in Katar und dem 13. Rang in Dubai aber ansprechend.

Den Sieg sicherte sich in Dubai der Spanier Rafael Cabrera-Bello, der eine fehlerfreie 68 schoss und am Ende bei 18 unter Par lag. Damit gewann der 27-Jährige mit einem Schlag Vorsprung vor Westwood (70) und dem Schotten Stephen Gallacher (69). Nordirlands Superstar Rory McIlroy wurde nach einer 71 bei 14 unter Par geteilter Fünfter. John Daly (73) musste sich mit Rang 37 zufrieden geben.

European Tour: Das Race to Dubai

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