Dienstag, 13.12.2011

Martin Kaymer im Interview

Kaymer: "Ich bin berühmter geworden"

Deutschlands Golf-Superstar Martin Kaymer gewann zwar 2011 kein Major, aber zwei Turniersiege und das Erreichen der Nummer eins der Welt können sich mehr als sehen lassen. Der 26-Jährige erklärt, wie sich sein Leben in diesem Jahr verändert hat und warum er jetzt schon heiß ist auf 2012. Weitere Themen: Tiger Woods und Lukas Podolski.

Nach zwei Titeln im Jahr 2011 steht Martin Kaymer jetzt bei 10 Turniersiegen auf der European Tour
© Getty
Nach zwei Titeln im Jahr 2011 steht Martin Kaymer jetzt bei 10 Turniersiegen auf der European Tour

SPOX: Martin, wohin wechselt eigentlich jetzt Lukas Podolski?

Martin Kaymer: (lacht) Hoffentlich nirgendwo hin. Das wäre natürlich sehr schade für den FC und alle Fans, wenn wir ihn verlieren würden. Hoffentlich können wir ihn irgendwie in Köln halten. Es läuft ja nicht so schlecht. Am Freitag tippe ich mal auf einen 2:1-Sieg bei den Bayern. Wir sind ja der Angstgegner für München.

Der Golf@SPOX Cup 2012!

SPOX: Kommen wir zum Golf: Die Saison 2011 ist am Sonntag in Dubai mit einem 11. Platz für Sie zu Ende gegangen. Was würden Sie rückblickend als die - emotionalen - Höhepunkte bezeichnen?

Kaymer: Da würde ich zwei Punkte nennen. Zum einen, dass ich die Nummer eins der Welt geworden bin. Und zum anderen der Sieg beim HSBC Champions im November in China. Das war mein erster Sieg zusammen mit Christian Donald als Caddie. Wir haben sehr hart dafür gearbeitet, das hat mich für ihn einfach auch sehr gefreut, als es da geklappt hat. Dieser Sieg und der Tag, als ich die Nummer eins geworden bin, das waren sehr schöne Momente, auch emotional. Das würde ich als meine beiden großen Highlights ansehen.

SPOX: Sie sprechen Christian Donald an. Wie wichtig war der Caddie-Wechsel weg von Craig Connelly und hin zu Christian Donald? Mit Connelly hatten Sie immerhin Ihr erstes Major gewonnen, so etwas verbindet ja.

Kaymer: Das stimmt. Es war keine einfache Entscheidung, weil ich mit Craig 2010 so eine gute Saison hatte. Aber ich verstehe mich mit Christian menschlich einfach super. Ich denke, dass daraus in Zukunft eine echte Freundschaft entstehen kann. Und er ist eben ein sehr guter Caddie, der auch mit seinem Bruder sehr viel Erfahrung gesammelt hat. Ich bin sehr froh, ihn an meiner Seite zu haben und glaube, dass wir noch länger zusammenarbeiten werden.

SPOX: Wenn wir schon bei den Donalds sind, muss ich Sie natürlich nach Luke Donald fragen. Luke hat zwar immer noch kein Major gewonnen, aber er hat dennoch ein unfassbares und historisches Jahr abgeschlossen. Nummer eins der Welt. Nummer eins der US-Money-List. Nummer eins im Race to Dubai. Was beeindruckt Sie an seinem Spiel am meisten?

Kaymer: Ich habe ja schon des Öfteren mit ihm zusammengespielt, das letzte Mal vor kurzem in Südafrika. Luke ist ein relativ konstanter Spieler, keine Frage, aber er ist jetzt nicht konstanter als die Top 10 der Welt. Was ihn so auszeichnet, ist sein kurzes Spiel. In dieser Hinsicht ist er auf jeden Fall die Nummer eins. Und im kurzen Spiel macht man bekanntermaßen seinen Score, damit rettet man die Pars, damit holt man sich die Birdies. Deswegen ist er im Moment die Nummer eins, und das absolut verdient.

SPOX: Luke hat vor dem Saisonfinale in Dubai für einige Schlagzeilen gesorgt, als er sagte, dass er Rory McIlroy für talentierter hält als Tiger Woods. Ihre Meinung?

Kaymer: Ich finde es schwierig, Rory mit Tiger zu vergleichen. Tiger hat 14 Majors gewonnen. Rory ist zweifellos einer der besten Spieler der Welt und er wird in Zukunft noch sehr viele Turniere gewinnen, aber die Leistung, die Tiger Woods in seiner Karriere vollbracht hat, das ist doch noch etwas Anderes. Da kommt ein Rory-Tiger-Vergleich meiner Meinung nach ein bisschen früh.

SPOX: Tiger hat letztens zum ersten Mal nach über zwei Jahren wieder ein Turnier gewonnen. Klar, es war kein offizieller Event und es war auch nur ein Feld mit 18 Spielern, aber dennoch scheint Tiger wieder gefährlich zu werden für 2012.

Kaymer: Es ist toll, dass er mal wieder gewonnen hat. Tiger hat sehr viel für den Golfsport weltweit getan, dafür bin ich ihm auch dankbar. Ich freue mich darauf, mich mit einem Tiger in Bestform zu messen. Es gibt doch nichts Schöneres.

SPOX: Angesichts seiner ansteigenden Form tendiere ich ja stark dazu, beim Masters im nächsten Jahr auf Tiger zu tippen. Augusta kann er im Prinzip nachts im Schlaf spielen - wenn er 2012 ein Major gewinnt, dann doch das, oder?

Kaymer: Als er nach seiner langen Pause zum ersten Mal wieder gespielt hat, war er beim Masters ja auch sofort wieder in den Top 5. Und in diesem Jahr auch. Das sagt ja schon viel aus. Klar, Tiger ist für Augusta immer einer der Favoriten.

SPOX: Damit Martin Kaymer als Masters-Favorit genannt wird, muss sich noch ein bisschen was ändern. Ich erinnere mich noch an unser Interview in diesem Jahr: "Kaymer? No chance!" Die Beziehung zwischen Augusta National und Ihnen ist, sagen wir mal, ausbaufähig. Wie sieht die Strategie für 2012 aus?

Kaymer: (lacht) Meine Strategie ist, dass ich ja in Augusta gerne mal am Wochenende spielen würde (Kaymer hat viermal gespielt und viermal den Cut verpasst, d. Red.). Es ist insgesamt bei den Majors in diesem Jahr nicht so erfolgreich für mich verlaufen, das war natürlich schade. Dennoch war es insgesamt mit zwei Turniersiegen und dem Erreichen der Nummer eins der Welt eine gute Saison für mich.

SPOX: Haben Sie analysiert, was die Gründe für das nicht so gute Abschneiden bei den Majors waren?

Kaymer: Es war eine Kombination aus vielen Dingen. Ich habe daran gearbeitet, meinen Schwung zu optimieren. Und dadurch, dass ich die Nummer eins der Welt geworden bin, hatte ich auch plötzlich völlig neue Verpflichtungen. Ich habe eine ganz neue Rolle eingenommen in Deutschland, aber auch in Amerika. Ich bin berühmter geworden. Daran musste ich mich erst gewöhnen, weil das ja Neuland für mich war. Ich denke, das waren dann auch so die Gründe, warum ich in dieser Phase nicht so super gespielt habe, wie ich es mir vielleicht erwartet hätte. Auch für mein Umfeld war das alles neu.

SPOX: Sie haben statistisch gesehen in diesem Jahr so viele Grüns getroffen wie noch nie in Ihrer Karriere (72,94 Prozent). Wie zufrieden sind Sie mit den Veränderungen, die Sie an Ihrem Schwung vorgenommen haben?

Kaymer: Ganz ehrlich: Ich bin sehr zufrieden, wie die letzten Monate gelaufen sind. Ich habe meinen Schwung immer weiter entwickelt und fühle mich jetzt viel wohler, wenn ich über dem Ball stehe. Ich kann jetzt beide Kurven schlagen, neben dem Fade jetzt auch den Draw. Das gibt mir mehr Sicherheit auf dem Platz. Ich bin sehr froh, dass ich mich mit Günter (Kessler, Kaymers Coach, d. Red.) zusammengesetzt habe, wir alles besprochen und einige Dinge optimiert haben. Die Saison ist zwar jetzt vorbei, aber ich freue mich wirklich schon auf 2012 und darauf, mehr Turniere zu gewinnen. Weil sich mein Schwung einfach gut anfühlt.

SPOX: Sie haben erklärt, dass Sie vorerst auf der European Tour bleiben und nicht wie beispielsweise Lee Westwood und Rory McIlroy beide Touren, also auch die US PGA Tour, spielen werden. Könnte sich das in den nächsten Jahren noch mal ändern?

Kaymer: Ich würde sehr gerne eines Tages einmal in den USA spielen. Für nächstes Jahr war es nur so, dass ich die Kalender der European Tour und der US PGA Tour nebeneinander gelegt und festgestellt habe, dass 15 Turniere, die ich den USA spielen müsste, ein bisschen zu viel sind. Ich fühle mich wohl auf der European Tour, aber ich will für die Zukunft auf keinen Fall ausschließen, dass ich auch mal die US-Tour spielen werde.

Der Stand in der Weltrangliste

Die US-Masters-Sieger der letzten 15 Jahre
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Interview: Florian Regelmann

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