Dienstag, 07.09.2010

Deutsche Bank Championship in Norton

Hoffman siegt nach Fabelrunde

Charley Hoffman hat sich überraschend den Sieg bei der Deutsche Bank Championship in Norton gesichert. Am Schlusstag zog er mit einer Fabelrunde am gesamten Feld vorbei.

Charley Hoffman könnte die ganze Welt umarmen. Seine 62 war die beste Runde in Norton
© Getty
Charley Hoffman könnte die ganze Welt umarmen. Seine 62 war die beste Runde in Norton

Der Amerikaner Charley Hoffman hat sich bei der Deutsche Bank Championship in Norton/Massachusetts nach einem phänomenalen Schlusstag den Gesamtsieg gesichert.

Hoffman spielte am Montag eine 62, die beste Runde des gesamten Turniers und kletterte 57 Plätze nach oben - bis ganz an die Spitze. Auf seiner Runde gelangen dem 33-Jährigen elf Birdies.

Hoffman, der vor Turnierbeginn nur darauf hoffte, es beim FedEx-Cup in die nächste Runde der Top-70-Spieler zu schaffen, findet sich plötzlich auf Platz zwei wieder. Und hat jetzt Chancen auf den Gesamtsieg und das Preisgeld in Höhe von zehn Millionen Dollar.

Woods Chancen auf Ryder-Cup-Nominierung steigen

Und nicht nur das: "Das Allerbeste wäre, jetzt noch ins Ryder-Cup-Team zu rutschen", träumte Hoffman nach seinem Sieg. "Ich war vorher kein Kandidat, das weiß ich. Aber jetzt vielleicht schon. Es wäre eine Ehre, und ich würde mir den Job zutrauen."

Corey Pavin will noch am Dienstag sein Team für den Vergleich zwischen Europa und den USA, der Anfang Oktober in Wales stattfindet, bekannt geben. Ein weiterer Profi darf sich nach den Deutsche Bank Championship gute Chancen ausrechnen: Tiger Woods.

Der Superstar startete mit einer 72 schlecht, spielte an den folgenden drei Tagen aber auf konstant hohem Niveau und verbuchte 65er, 69er und 68er Runden. Mit dem Gesamtergebnis von zehn Schlägen unter Par lag Woods zwar 12 Schläge hinter Sieger Hoffman (-22), für den geteilten Platz elf reichte das aber trotzdem.

Mickelson versagen erneut die Nerven

Anthony Kim, einer der Konkurrenten auf eine Ryder-Cup-Nominierung, strich dagegen schon am Samstag die Segel. Nach zwei Runden verpasste er den Cut. Gut für Woods, genau wie das Abschneiden von Phil Mickelson. "Lefty" hätte Platz eins in der Weltrangliste übernehmen können, wäre er in Norton mindestens auf Platz vier gelandet.

Nach drei Tagen lag Mickelson auch vor Woods. Aber wie so oft machten ihm im entscheidenden Moment die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Auf den letzten neun Löchern spielte er ein Triple und ein Double Bogey und beendete den Schlusstag mit 76 Schlägen.

Mickelson (-7) fiel bis auf Platz 25 zurück und verlor in der Weltrangliste sogar an Boden. "Das Turnier hat viel Spaß gemacht und es war spannend, aber die letzten Löcher waren ganz offensichtlich sehr frustrierend für mich", jammerte Mickelson anschließend.

Hinter Sieger Hoffman landeten Luke Donald, Jason Day und Geoff Ogilvy (je -17) gemeinsam auf dem zweiten Platz.

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