Golf

"Wir haben große Angst"

Von SPOX
Phil Mickelson spielt sein letztes Vorbereitungsturnier für die US Open
© Getty

Phil Mickelson kehrt nach drei turbulenten Wochen seit der Brustkrebs-Diagnose bei seiner Frau Amy ins Golf-Leben zurück. In dieser Woche tritt der 38-Jährige bei der St. Jude Classic in Memphis an.

Und er hat verständlicherweise keine Ahnung, wie er spielen wird. "Ich habe eine ganze Weile nicht gespielt. Ich hatte einen emotionalen Monat und ich weiß noch nicht, wie es auf dem Platz mit meiner Konzentration aussieht. Aber ich freue mich auf die vier, fünf Stunden, in denen ich mich auf etwas anderes fokussieren kann", sagte Mickelson.

Mickelson glaubt, dass er nicht weit entfernt ist von seiner Form zu Beginn der Saison, als er die Northern Trust Open und die CA Championship gewann. Sollte er es nicht sein, wird sich sein Ärger in Grenzen halten.

Erste Tests ermutigend

Obwohl er auf dem Golfplatz die Bälle ab und zu mal links oder rechts wegschießt, hat er dort immer ein Gefühl der Kontrolle. Nun fühlt er sich hilflos.

"Ich war noch nie so emotional. Es kommt vor, dass ich allein im Auto bin, irgendwo hinfahre und einfach zu weinen anfange", erzählt Mickelson. "Ja, wir haben große Angst. Viel hat mit der Ungewissheit zu tun."

Das Gute: Erste Tests bei Amy Mickelson waren so ermutigend, dass die Operation in die erste Juli-Woche verlegt wurde. So kann "Lefty" in dieser Woche auf die Tour zurückkehren und vor allem in der nächsten Woche bei den US Open antreten.

Mickelson will US-Open-Sieg

Diese finden in diesem Jahr wieder in Bethpage Black vor den Toren New Yorks statt. 2002 wurde Mickelson an gleicher Stelle hinter Tiger Woods Zweiter.

"Ich werde nicht nur einfach mitspielen. Ich spiele, weil ich glaube, dass ich gewinnen kann. Der Platz liegt mir. Ich liebe es, auf ihm zu spielen und ich liebe es, in New York zu spielen", so Mickelson.

Es ist eine Liebesbeziehung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Mickelson hat besonders in New York Kultstatus. Sollte er unter den aktuellen Umständen tatsächlich zum ersten Mal die US Open gewinnen, es wäre die Geschichte des Jahres.

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