wird geladen

Es ist vollbracht! Der VfB steigt auf

SID
Sonntag, 21.05.2017 | 17:20 Uhr
Matthias Zimmermann brachte den VfB Stuttgart mit 1:0 in Führung
Advertisement
Club Friendlies
Do19.07.
Livestream: Liverpool testet gegen Blackburn und BVB
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
FC Groningen -
Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar

Der VfB Stuttgart hat den direkten Wiederaufstieg in der Bundesliga perfekt gemacht. Am 34. Spieltag besiegten die Schwaben die Würzburger Kickers mit 4:1 (1:0) und besiegelten damit auch den Abstieg der Unterfranken.

Der VfB Stuttgart ist zurück in der Bundesliga. 372 Tage nach dem Sturz in die Zweitklassigkeit gelang dem fünfmaligen deutschen Meister der sofortige Wiederaufstieg in die Beletage des deutschen Fußballs. Letzte Zweifel beseitigte ein 4:1 (1:0) gegen die Würzburger Kickers, der Aufsteiger muss damit zurück in die 3. Liga. Der VfB, der auf den Tag genau 40 Jahre zuvor zum ersten Mal in die Bundesliga aufgestiegen war, beendete die Saison als Zweitliga-Champion.

Nach unsouveränem Beginn traf der starke Matthias Zimmermann für die Schwaben mit einem Weitschuss in den Winkel in Führung (32.) - es war sein erster Ligatreffer seit 2010. Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde legte vor 60.000 Zuschauern im Stadion mit seinen Saisontreffern 24 und 25 nach (59. und 79.). Zudem traf Daniel Ginczek (89.). Bejubelt wurde dies auch auf dem benachbarten Wasen, wo weitere 60.000 Menschen beim Public Viewing feierten. Den Gegentreffer erzielte Tobias Schröck (78.).

Würzburger Höhenflug beendet

Der Höhenflug der Würzburger Kickers ist nach drei Aufstiegen nacheinander dagegen jäh beendet. Nach einem Sieg gegen den VfB Stuttgart (3:0) und damit Platz sechs zum Abschluss der Hinrunde erlebte die Mannschaft von Bernd Hollerbach einen beispiellosen Absturz: 17 Spiele, sieben Unentschieden, zehn Niederlagen. Nur ein Sieg mehr statt einer Niederlage in der Rückrunde, und die Franken wären zumindest auf dem Relegationsplatz gelandet.

Die Stuttgarter Saison war lediglich zu Beginn nicht nach Wunsch verlaufen. Trainer Jos Luhukay, ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Aufstieg, schmiss nach nur 121 Tagen Amtszeit und trotz Vertrag bis 2019 hin. Vorausgegangen waren Auseinandersetzungen mit Sportvorstand Jan Schindelmeiser über die Kaderzusammenstellung. Luhukay wollte Routine, Schindelmeister setzte auf die Jugend - und wählte offensichtlich den richtigen Weg.

Wolf brachte die Wende

Zwei Siege und zwei Niederlagen waren die Ausbeute von Luhukay, nach ein paar Übergangstagen unter Interimstrainer Olaf Janßen, der anschließend beim FC St. Pauli anheuerte, kam mit Hannes Wolf der jüngste Trainer der Liga. Fortan ging es bergauf, auch das Publikum zog mit, mehr als 50.000 im Schnitt kamen. Auch das Theater um den entlassenen Weltmeister Kevin Großkreutz brachte Mannschaft und Verein nicht aus der Spur.

50 Millionen Euro, behauptet Sportvorstand Schindelmeiser, hat den VfB der Abstieg gekostet. Jetzt aber könnte er finanziell vor einem Quantensprung stehen - so ihn seine Mitglieder auch lassen. In einer Versammlung am 1. Juni sollen diese der Ausgliederung der Profi-Abteilung in eine AG zustimmen, 75 Prozent müssen dafür "ja" sagen. Eine hohe Hürde, doch sie zu überspringen, wäre enorm wichtig.

Geht die Ausgliederung durch, dann ist der Klub umgehend um 41,5 Millionen Euro reichen. Diese Summe überweist der bisherige Hauptsponsor Daimler für eine Beteiligung von 11,75 Prozent an der VfB Stuttgart AG. Danach sollen bis 2019 laut Präsident Wolfgang Dietrich maximal 24,9 Prozent der Anteile an weitere Investoren verkauft werden, gerechnet wird mit einem Gesamterlös von 100 Millionen Euro.

Stuttgart - Würzburg: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung