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Fussball

Kaiserslautern verpasst den Aufstieg

SID
Der 1. FCK verpasste den Aufstieg in die 1. Bundesliga
© getty

Die Roten Teufel haben die Rückkehr in den Fußball-Himmel verpasst: Der Traum des viermaligen deutschen Meisters 1. FC Kaiserslautern vom Aufstieg in die Bundesliga nach drei Jahren Abstinenz ist geplatzt.

Der FCK, der 2012 zum dritten Mal aus der Eliteklasse abgestiegen war, belegt nach einem 1:1 (1:0) am letzten Spieltag gegen den Meister FC Ingolstadt den undankbaren vierten Platz - wie im vergangenen Jahr. Der Treffer von Erik Thommy (41.) hätte selbst dann nichts gebracht, wenn Max Christiansen (82.) nicht den Ausgleich erzielt hätte.

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Die 49.780 Zuschauer im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion sahen in der Anfangsphase eine hektische Partie. Schon kurz vor dem Anpfiff waren Emotionen hochgekommen, als Torwart Tobias Sippel nach 17 Jahren im FCK-Trikot verabschiedet wurde. Der 27-Jährige wird sich voraussichtlich dem Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach als Ersatzkeeper anschließen.

FCK verpatzt Beginn

Die Gastgeber, die in den vergangenen Wochen durch drei Spiele ohne Sieg vom zweiten auf den vierten Platz abgerutscht waren, hatten in den ersten Minuten ihre Nerven nicht im Griff. Die Lauterer hatten Glück, dass sie nach einer Viertelstunde nicht in Rückstand lagen.

Die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic, der in der abgelaufenen Saison das jüngste Team der 2. Liga betreute, brachte auch nach der Hälfte des ersten Durchgangs keine Linie ins Spiel. Die übermotiviert wirkenden Profis rieben sich stattdessen immer wieder in Mittelfeld-Zweikämpfen und Disputen mit Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) auf.

Der zweimalige Pokalsieger aus der Pfalz hatte sich auch nach einer halben Stunde noch keine Torchance erarbeitet. "Rudelbildungen" hatte es in den ersten 30 Minuten dagegen schon mehrere gegeben.

Thommy erzielt den ersten Treffer

Aus Lauterer Sicht war die erste Hälfte eine einzige Enttäuschung. Dass dem FCK dennoch mit der ersten Chance das Tor durch Thommy gelang, hatte wesentlich mehr mit Glück als mit Können zu tun.

Auch nach dem Seitenwechsel brachten die Gastgeber keine Ruhe ins Spiel. Die ständigen Fehler in allen Mannschaftsteilen ließen keinen Rhythmus zu - obwohl die Gegenwehr der Schanzer überschaubar war. Die Führung war auch nach einer Stunde schmeichelhaft. Erst ab der 70. Minute erhöhte der FCK die Schlagzahl.

1. FC Kaiserslautern - FC Ingolstadt 04: Die Statistik zum Spiel

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