2. Liga - 33. Spieltag

Sieg über KSC - Aachen wahrt letzte Chance

SID
Sonntag, 29.04.2012 | 15:26 Uhr
Alemannia Aachen rückt dank des Dreiers bis auf zwei Zähler an den KSC heran
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Alemannia Aachen hat am vorletzten Spieltag im direkten Duell um den Relegationsplatz einen 1:0-Sieg gegen den Karlsruher SC gefeiert. Damit wahrt Aachen mit nur noch zwei Zählern Rückstand auf den KSC seine Chance auf Rang 16.

Zweitligist Alemannia Aachen kann weiter auf den Klassenverbleib hoffen. Im Kellerduell besiegte der Rekordklub des Unterhauses den gleichfalls arg abstiegsbedrohten Karlsruher SC 1:0 (1:0) und verkürzte den Rückstand auf die Badener, die weiterhin Relegationsrang 16 belegen, auf zwei Punkte. Das Tor des Tages erzielte Aimen Demai per Kopf in der 20. Minute.

Die Gastgeber suchten von Beginn an mit dem Mute der Verzweiflung ihre Chance. Sie drängten den KSC immer tiefer in dessen Hälfte zurück, ohne aber für die Abwehr der Badener wirklich Torgefahr heraufbeschwören zu können.

Gefahr nur bei Standards

Außer bei Standardsituationen: Bei einem direkten Freistoß des von Trainer Ralf Aussem in die Anfangsformation geholten Mittelfeldspielers Kevin Kratz musste KSC-Keeper Dirk Orlishausen in der elften Minute reaktionsschnell abtauchen, um einen Rückstand zu verhindern.

In der 20. Minute bekamen Hoffnungen der Aachener auf ein mögliches Happy End einer verkorksten Saison dann neue Nahrung.

Demai trifft nach einer Ecke

Nach einer von Kratz an die Fünfmeterlinie getretenen Ecke kam Demai vor Timo Staffeldt an den Ball, bei seinem Kopfstoß hatte Orlishausen keine Abwehrchance. Es war bereits der 32. Treffer, den die Badener nach einem ruhenden Ball kassierten.

Der KSC verstärkte nun selbst seine Angriffsbemühungen, ohne aber echten Druck aufbauen zu können. Auch, weil die Alemannen mit rustikalen Mitteln zu Werke gingen.

Uludag knapp vor Gelb-Rot

Vor allem Alper Uludag tat sich unrühmlich hervor, den Trainer Aussem vorsichtshalber noch 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff auswechselte.

KSC-Trainer Markus Kauczinski reagierte nach dem Wechsel und verstärkte die Offensive mit Lavric, Ngwat-Mahop und Buckley. Wirklich Zählbares brachten die Gäste trotz deutlicher Überlegenheit aber nicht zustande.

Alemannia Aachen - Karlsruher SC: Daten und Fakten

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