Aachen versetzt St. Pauli herben Dämpfer

SID
Samstag, 04.02.2012 | 14:53 Uhr
Albert Streit (l.) zeigte ein starkes Debüt für Alemannia Aachen
© spox
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Alemannia Aachen ist am Samstag erfolgreich ins Jahr 2012 gestartet. Am 20. Spieltag gelang den Aachenern ein überraschender 2:1 (2:0)-Erfolg gegen Aufstiegskandidat FC St. Pauli.

Benjamin Auer (13. Minute, Foulelfmeter) und Aimen Demai (15.) sicherten der Alemannia vor 22.752 Zuschauern am Tivoli den zweiten Heimsieg der Saison. St. Paulis Kapitän Fabian Boll (39.) gelang nur noch der Anschlusstreffer.

Die Hamburger liegen nach der fünften Saisonniederlage nun auf dem fünften Rang. Aachen hat derzeit drei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16.

Verdienter Sieg von Aachen

"Ich glaube, dass wir über die 90 Minuten verdient gewonnen haben, weil wir unheimlich engagiert gekämpft haben", sagte Aachens Coach Friedhelm Funkel nach dem dritten Saisonsieg. "Wir haben auch ein bisschen Glück gehabt, aber wir haben in der Vergangenheit auch viel Pech gehabt."

St. Paulis Sportdirektor Helmut Schulte erklärte: "Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht verstanden, Torgefahr zu produzieren. Deswegen haben wir das Spiel verdient verloren."

Starkes Streit-Debüt

Das Funkel-Team setzte zwar auf eine gesicherte Defensive, strahlte aber schon früh Gefahr in der Offensive aus. Als St. Paulis Carlos Zambrano, nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Team, Albert Streit im Strafraum legte, verwandelte Auer den fälligen Elfmeter souverän.

Wenig später nutzte Demai die Verunsicherung der Gäste, um mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern auf 2:0 zu erhöhen. St. Pauli fand aber zurück ins Spiel, und Kapitän Boll konnte mit einem Schuss aus kurzer Distanz verkürzen.

Nach der Pause war der Bundesliga-Absteiger über weite Strecken feldüberlegen, agierte aber im Abschluss nur selten gefährlich. Einzig bei einem Konter über Mahir Saglik hätte der Ausgleich fallen können, doch das Schiedsrichtergespann um Frank Willenborg entschied zu Unrecht auf Abseits.

Die Gastgeber waren bei ihren Kontern gefährlicher und hätten durch Timo Achenbach (50.), Alper Uldudag (52.) oder Demai (65.) erhöhen können.

Alemannia Aachen - FC St. Pauli: Daten und Fakten

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