Fussball

St. Pauli und Heidenheim verpassen Anschluss an die Aufstiegsränge

SID
Der FC St. Pauli muss sich im Aufstiegskampf mit einer Nullnummer begnügen.

Der FC St. Pauli und der 1. FC Heidenheim haben zum Auftakt des 27. Spieltages den Anschluss an die Aufstiegsränge der 2. Bundesliga verpasst. St. Pauli musste sich nach zuvor zwei bitteren Niederlagen gegen Abstiegskandidat MSV Duisburg ebenso mit einem 0:0 begnügen wie Heidenheim bei Kellerkind 1. FC Magdeburg.

St. Pauli liegt drei Punkte hinter dem Dritten Union Berlin, Heidenheim vier. Union kann am Samstag gegen den SC Paderborn seinen Vorsprung ausbauen.

Am Millerntor entwickelte sich vor 29.546 Besuchern in der ersten Halbzeit ein zerfahrenes Spiel mit vielen Ballverlusten. Die beste Chance im ersten Durchgang verpasste St. Paulis Alexander Meier (38.) per Hacke.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der MSV zunächst gut dagegen, ohne selbst gefährliche Torchancen zu kreieren. Die Hamburger, die vor der Länderspielpause jeweils 0:4 gegen den Lokalrivalen Hamburger SV und beim SV Sandhausen verloren hatten, wurden erst in der Schlussphase stärker. Christopher Buchtmann (66.) scheiterte noch an Duisburgs Torwart Felix Wiedwald.

Trotz Überzahl für SCM - Keine Tore gegen Heidenheim

Vor 17.517 Zuschauern in Magdeburg waren die Gäste zwar über weite Strecken der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Zweimal Maximilian Thiel (10., 11.) und dann Marnon Busch (19.), der nur die Unterkante der Latte traf, verpassten in der Anfangsphase die Führung für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt.

Magdeburg hielt kämpferisch dagegen und war vor allem nach der Pause tonangebend und hatte durch Philip Türpitz (83.) auch noch eine große Gelegenheit. Das Team von Coach Michael Oenning spielte nach einer Gelb-Roten Karte gegen Norman Theuerkauf wegen wiederholten Foulspiels (72.).

In Überzahl, konnte diesen Vorteil aber ebenso wenig nutzen wie einen Foulelfmeter in der 90. Minute. Felix Lohkemper scheiterte vom Punkt an FCH-Torwart Kevin Müller.

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