Freitag, 18.11.2016

Unruhe nach schwachem Saisonstart beim TSV

1860-Boss: "Der Investor ist sauer"

Elf Punkte aus zwölf Spielen: Das ist nicht die Bilanz, die man sich beim TSV 1860 München erhofft hatte. Entsprechend unzufrieden ist man in der Chrfetage der Münchner Löwen. Investor Hasan Ismaik soll enttäuscht sein.

"Ich habe gerade eine halbe Stunde mit Abu Dhabi telefoniert. Hasan Ismaik ist sauer und enttäuscht, dass es nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hat", erzählte Löwen-Präsident Peter Cassalette der Bild.

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Gleichzeitig brach der Boss eine Lanze für den Investor: "Er hat vor der Saison sämtliche Wünsche erfüllt, der Trainerstab hat alles bekommen, was er wollte, sogar jetzt noch einen super Trainingsplatz, von dem alle schwärmen", um gleichzeitig nun das komplette Team in die Pflicht zu nehmen: "Aber jetzt müssen sie auch mal liefern. Das ist Hasans Meinung und damit hat er Recht!"

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Eine Niederlage gegen Kaiserslautern am Montag ist da wohl nicht eingeplant. In diesem Fall könnte es bald ungemütlich bei Trainer Kosta Runjaic werden. "Bei einer Niederlage brennt's. Das ist genau der richtige Ausdruck. Dann wird es eine Krisensitzung geben, dann müssen wir gewisse Dinge in Frage stellen", warnt Casslette bereits das Team.

Einmal in Fahrt, legte der Löwen-Boss auch gleich nach: "Ich erwarte gegen Kaiserslauten ein vernünftiges Spiel. Wenn wir wieder sang- und klanglos verlieren, geht's zur Sache. Wir können doch nicht alle dasitzen und sagen: ‚Schauen wir mal weiter.' Irgendwann muss ein Zeichen gesetzt werden."

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