Kaiserslautern: "Gegenwärtig verdammt schwer"

SID
Sonntag, 13.11.2016 | 15:44 Uhr
Stefan Kuntz wurde auf der JHV nicht entlastet
Advertisement
J1 League
Live
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad

Als es um die Altlasten ging, sahen die Roten Teufel rot. Die Mitglieder des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern haben ihrem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz, der sich zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) "abgesetzt" hat, und Ex-Finanzchef Fritz Grünewalt deutlich die Entlastung verweigert. Beide werden mitverantwortlich gemacht für die finanzielle Misere, durch die der FCK fast gezwungen ist, so bald wie möglich aufzusteigen.

"Gegenwärtig ist es verdammt schwer", sagte Aufsichtsratschef Nikolai Riesenkampff während der gut sechsstündigen Jahreshauptversammlung des FCK am Samstag: "Aber wir werden uns nicht verstecken hinter der strukturschwachen Region und dem teuren Stadion." Der Aufstieg in die Bundesliga bleibe "das Ziel - und sonst nichts".

Auf dem Weg raus aus dem Unterhaus wartet auf die Chefetage der einst so ruhmreichen Roten Teufel aber eine Mammutaufgabe. Das Geschäftsjahr 2015/16 wurde mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,638 Millionen Euro abgeschlossen, das negative Eigenkapital hat sich auf 3,502 Millionen Euro erhöht.

FCK "auf Brautschau"

"Ich bezweifle sehr, dass eine Restrukturierung in der 2. Liga langfristig gelingen kann", sagte Finanzvorstand Michael Klatt. Deshalb ist der "FCK auf Brautschau", wie die Rheinpfalz am Sonntag treffend schrieb.

Ein finanzkräftiger Investor könnte und soll das Millionendefizit schließen. Auch eine Neustrukturierung mit der Ausgliederung der Lizenzmannschaft in eine Kapitalgesellschaft scheint möglich. "Wir sind davon überzeugt, dass es Investoren gibt, die den FCK genauso geil finden wie wir und die Geld investieren wollen", sagte Riesenkampff.

Vorstandschef Thomas Gries versuchte, den Mitgliedern die größte Sorge zu nehmen. "Wir müssen uns für strategische Partner öffnen, ohne die Krontrolle zu verlieren", sagte er.

Tabellenzwölfter aber "auf einem guten Weg"

Wirklich Werbung gemacht haben die Fußballprofis in der jüngeren Vergangenheit nicht. Das Team von Trainer Tayfun Korkut ist derzeit Tabellenzwölfter, vom Aufstieg in dieser Saison ist der viermalige Meister und zweimalige Pokalsieger weit entfernt.

"Es war ein holpriger Start", sagte Sportdirektor Uwe Stöver: "Aber wir sind auf einem guten Weg. Ein großer Umbruch bedarf Zeit." Die vergangenen drei Spiele hatten die Pfälzer gewonnen.

Zuvor war der Sensationsmeister von 1998 in die Negativ-Presse geraten. Wegen angeblicher Insolvenz-Verschleierung im Jahr 2008 musste sich der Klub rechtfertigen. Es ging um die Miete für das Fritz-Walter-Stadion, die angeblich nicht bezahlt wurde. Sowohl der Klub als auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die Stadt Kaiserslautern hatten die Vorwürfe ausgeräumt.

Auch der jetzige U21-Nationaltrainer Kuntz, gegen dessen Entlastung 71,7 der gut 1000 anwesenden FCK-Mitglieder stimmten, kam in der Presse schlecht weg. Bei Grünwalt waren 93,3 Prozent dagegen. Theoretisch wären deshalb weiter Regressforderungen an beide möglich. Auch Ex-Aufsichtsratschef Dieter Rombach wurde wieder nicht entlastet (mit 73,3 Prozent).

der 1. FC Kaiserslautern im Überblick

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung