Dienstag, 02.02.2016

Skandal-Stürmer fühlt sich ungerecht behandelt

Proschwitz: "Nur ein Jungenstreich"

Für Nick Proschwitz war die "Penis-Affäre" nur "ein Jungenstreich": Der beim SC Paderborn suspendierte und zum belgischen Klub VV St. Truiden geflüchtete Angreifer hat sich im Interview mit Sport1 nach dem Eklat im Trainingslager verteidigt und fühlt sich ungerecht behandelt.

Nick Proschwitz versucht die Affäre herunterzuspielen
© getty
Nick Proschwitz versucht die Affäre herunterzuspielen

"Ich war geschockt, wie die Medien diese ganze Geschichte ausgeschlachtet haben", sagte der 29-Jährige. Proschwitz gab zu, sich beim fechtfröhlichen Abschlussabend im türkischen Belek in der Sportsbar eines Fünf-Sterne-Hotels in Anwesenheit einer Frau "entblößt" zu haben - allerdings "nicht vor ihr, sondern vor einem Kollegen. Das war wirklich nur eine Art Jungenstreich". Die Frau "hatte von meiner Seite aus nichts zu befürchten".

Das anschließende Gespräch mit Paderborns Präsident Wilfried Finke "war so, wie wenn man früher als Schuljunge vor dem Rektor antreten musste", so Proschwitz: "Ich will nicht nachtreten, aber in meinen Augen hat Herr Finke leider zu schnell geurteilt." Trainer Stefan Effenberg habe nach dem Vorfall nicht mit ihm geredet, "auch verabschiedet hat er sich nicht von mir".

Immerhin gab der ehemalige England-Legionär zu, dass er "einen Fehler gemacht" habe. "Es war nichts Heldenhaftes, was ich getan habe." Sein neuer Arbeitgeber St. Truiden sei über die "Penis-Affäre" informiert gewesen, dennoch sei er "super aufgenommen worden". Den Eklat und seine Folgen wertete der Stürmer als "Warnschuss, um aufzuwachen und die letzten Jahre meiner Karriere noch zu genießen".

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