Samstag, 02.01.2016

Pauli und Fernsehgelder

Rettig: "Nicht vom Tisch"

Andreas Rettig und der FC St. Pauli sorgten mit ihrem Antrag der Fernsehgelderumverteilung für Aufruhr in den deutschen Profiligen. Der erste Antrag wurde zurückgezogen, das Thema ist allerdings noch nicht erledigt.

Für Andreas Rettig ist das Thema Fernsehgelder noch nicht vom Tisch
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Für Andreas Rettig ist das Thema Fernsehgelder noch nicht vom Tisch
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"Natürlich war der Antrag sehr überspitzt formuliert, aber mit etwas Weichgespültem hätten wir gar keine Diskussion hervorgerufen", erklärte Pauli-Geschäftsführer Rettig gegenüber der Bild: "Das Thema ist mitnichten vom Tisch! Dass wir Schrammen abbekommen haben, ist okay. Wir sind ja nicht zart besaitet."

Demnach plant Pauli auch weiterhin damit, die Verteilung der Fernsehgelder innerhalb der DFL umzugestalten: "Wir als FC St. Pauli werden weiter für die Stärkung von 50+1 werben. Aber es geht nicht darum, mit dem Finger auf Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen oder Hannover zu zeigen." Der Plan ist "die Vergabe der TV-Gelder an weitere Kriterien zu knüpfen als nur an den Sport, zum Beispiel an die Einhaltung von 50+1."

Oberstes Ziel müsse es weiter bleiben, zur Premier League aufzuschließen, dies allerdings ohne Investoren über die Bühne zu bringen. "Es ist falsch, England nachzueifern. Wir machen in Deutschland mit unserem Weg der wirtschaftlichen Vernunft und der Investitionen in den Nachwuchs das einzig Richtige", so Rettig.

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