Trainer befürchtet Überheblichkeit

Zorniger wünscht Leipzigern Demut

Von Benedikt Treuer
Mittwoch, 19.11.2014 | 11:29 Uhr
Alexander Zorniger wünscht sich mehr Demut im Leipziger Umfeld
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Nach 13 Spielen Platz sieben, nur drei Punkte hinter dem Relegationsplatz zum Aufstieg in die Bundesliga: Aufsteiger RB Leipzig mischt in der zweiten Liga munter mit und bewegt sich damit über den eigenen Erwartungen. Das zumindest behauptet Trainer Alexander Zorniger in der "Sport Bild".

"Wir befinden uns über dem Soll. Unsere Möglichkeiten kennt jeder. Aber wir sind immer noch ein Aufsteiger und haben eine Mannschaft, die von der Erfahrung im unteren Viertel der Liga ist. Die Art, in der wir Fußball spielen, haben wir uns zwar erhofft, aber nicht erwartet", übte sich der Coach in Bescheidenheit.

Aussagen der Konkurrenz, die Leipzig schon zum Aufstiegskandidaten Nummer eins machen, will der Trainer aber nicht akzeptieren: "Ich hoffe erst einmal, dass wir unsere Art, Fußball zu spielen, beibehalten. Wofür das dann reicht, wird sich zeigen. Die Liga ist sehr eng. Aber ich glaube ohnehin, dass dem Umfeld ein weiteres Jahr in der zweiten Liga guttun würde."

Zorniger wünscht sich Demut

Im Falle eines Aufstieges befürchte Zorniger, dass Spieler, Verantwortliche und Fans überheblich werden könnten: "Die Erwartungshaltung hier ist sehr hoch, aber wenn du immer sofort den nächsten Schritt machst, bekommst du keine Demut. Sportlicher Erfolg wird als normal angesehen."

Der Trainer machte jedoch keinen Hehl daraus, dass die RB-Ansprüche auf lange Frist höher gesetzt sind: "Klar haben wir das Ziel, irgendwann einmal international zu spielen - irgendwann. Aber bei all den Plänen muss man aufpassen, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt."

Dass der Verein mit zunehmendem Erfolg auch auf der Trainerposition nach einer größeren Lösung suchen werde, hält Zorniger vorerst für undenkbar: "Das ist kein Thema. Ich bin zweimal in Folge mit der Truppe aufgestiegen, wir stehen in der dritten Runde des DFB-Pokals und haben dabei einen Erstligisten aus dem Weg geräumt. Deshalb mache ich mir darüber keine Gedanken. Mein Ziel ist es, so gut zu sein wie möglich."

Kommt Kampl im Winter?

Zudem äußerte sich der Erfolgsmacher über mögliche Transfers im Winter. Diese seien nicht zwingend notwendig. Entscheide sich der Klub aber doch für eine Verpflichtung "sollte es schon eine Verstärkung sein. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass wir einen Kracher holen, der 26 oder 27 Jahre alt ist. Wir setzen weiter auf entwicklungsfähige Spieler."

Einer, der in dieses Anforderungsprofil passen könnte, wäre Kevin Kampl, der aktuell beim Zwillingsklub RB Salzburg kickt. Zorniger: "Er kennt die Philosophie, er passt von der Altersstruktur bei uns rein. Wenn wir einem Spieler, der von Salzburg über die Saison hinaus wahrscheinlich nicht zu halten ist, hier eine Option bieten können: Dann wären wir ja blöd, das nicht zu machen."

RB Leipzig im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung