Alpen-Klopp, ein Chemiker & Mr. Lilien

Von Jan Zesewitz
Sonntag, 07.09.2014 | 17:10 Uhr
Kämpferisch: Ralph Hasenhüttl hat mit dem FC Ingolstadt Großes vor
© getty
Advertisement
La Liga
Sa13:00
El Clasico auf DAZN:
Real Madrid vs. Barcelona
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

In der zweiten Liga sind es derzeit die Trainer, die für Furore sorgen. Ralph Hasenhüttl ist der Star beim Tabellenzweiten FC Ingolstadt. Stephan Ruthenbeck und Dirk Schuster erreichen viel mit bescheidenen Mitteln. Alois Schwartz und Norbert Düwel müssen ihre Teams wieder auf Kurs bringen, sonst droht ein frühes Aus.

Ralph Hasenhüttl - Erfolg aus Österreich

"Wir haben Lunte gerochen", sagte Ralph Hasenhüttl vergangene Woche vor dem Sieg gegen Sandhausen. Für seine Mannschaft, den FC Ingolstadt, ist das fast eine Untertreibung. Ein Blick auf die Tabelle zeigt nach vier Spieltagen den zweiten Platz für die Schanzer, acht Punkte stehen auf dem Konto. Dazu ist die Mannschaft seit 16 Auswärtsspielen ungeschlagen. Ingolstadt hat anscheinend ein Wörtchen mitzureden in Liga zwei. Dort gab es in den letzten Jahren bisher eher Platzierungen im hinteren Mittelfeld, letzte Saison wurde mit Rang zehn ein neuer Rekord aufgestellt.

Diese neuen Erfolge und Rekorde hängen mit einem Namen zusammen: Ralph Hasenhüttl. Der Österreicher übernahm im Oktober vergangenen Jahres das Zepter in Ingolstadt und führte das Team in ruhigere Gewässer.

Dies gelingt ihm nicht zum ersten Mal. Als Co-Trainer und späterer Cheftrainer bei Unterhaching führte er den Verein in der letzten Regionalligasaison vor dem Aufstieg auf Platz sechs. In der 3. Liga im Jahr darauf wurde Haching sogar Vierter und schrammte nur hauchdünn am Aufstieg vorbei.

Erfolgreich in den Fußball-Kleinstädten

Beim VfR Aalen agierte Hasenhüttl ähnlich erfolgreich. Als er die Mannschaft im Januar 2011 übernahm, herrschte akute Abstiegsangst beim Drittligisten. Der Klassenerhalt gelang, und Hasenhüttl erhielt die Möglichkeit, den Kader nach seinen Wünschen umzugestalten. 2012 stieg Aalen überraschend in die zweite Liga auf. Der Trend bestätigte sich in der Folgesaison, Aalen beendete die Saison als bester Aufsteiger auf Platz neun.

Doch die Finanzlage gestaltete sich schwierig bei den Schwaben, das Sparkonzept sorgte für Spannungen zwischen Trainer und Management. Hasenhüttl bittet um die Auflösung seines Vertrags, der noch bis Ende 2014 dotiert wäre.

Die selbstverordnete Pause endet im Oktober 2013, als der FC Ingolstadt anklopft. Der Spielstil, den der Österreicher dort spielen lässt, gleicht dem der Aalener unter seiner Aufsicht: Schnelles Umschaltspiel aus einem 4-5-1 heraus, um den Gegner überfallartig in Bedrängnis zu bringen. Durch dieses Konterspiel konnte er in seinen bisherigen Stationen hervorragend überdecken, dass andere Mannschaften auf dem Papier stärker besetzt sind als Aalen oder Ingolstadt.

Vergleiche mit BVB-Trainer Jürgen Klopp ließen da natürlich nicht lange auf sich warten. Und viele Vereine sähen Hasenhüttl gerne im gleichen Wettbewerb wie Jürgen Klopp, ein Angebot von Greuther Fürth in ihrer Bundesliga-Saison lehnte der Österreicher bereits ab. Sein einziger Kommentar vor dieser Saison zu Wechsel-Gerüchten: "Wenn ich weiter erfolgreich als Trainer arbeite, läuft mir die Bundesliga nicht davon. Am Schönsten ist es, wenn man es auf sportlichem Weg dorthin schafft."

Seite 1: Ralph Hasenhüttl - Erfolg kommt aus Österreich

Seite 2: Stephan Ruthenbeck - In großen Fußstapfen

Seite 3: Dirk Schuster - Der Aufstiegs-Profi

Seite 4: Norbert Düwel - Der Reset-Button bei Union

Seite 5: Alois Schwartz - Vom Heilsbringer zum Buhmann

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung