Freitag, 28.02.2014

2. Liga, 23. Spieltag: Sonntagsspiele

Fürther Versprechen und KSC-Träume

Greuther Fürth hofft am 23. Spieltag gegen den FSV Frankfurt auf seinen ersten Sieg im Jahr 2014 und freut sich auf einen Rückkehrer. Der VfR Aalen will die Serie des Karlsruher SC endlich beenden, Dynamo Dresden plagen gegen den FC Ingolstadt große Personalsorgen.

Frank Kramer hofft mit der SpVgg auf den ersten Sieg im Jahr 2014
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Frank Kramer hofft mit der SpVgg auf den ersten Sieg im Jahr 2014

SpVgg Greuther Fürth - FSV Frankfurt (JETZT im LIVE-TICKER)

Seit drei Spielen wartet der Tabellenzweite Fürth auf einen Sieg, der siebte Platz ist nur noch drei Zähler entfernt. "Ich glaube, in diesem Jahr ist die Liga derart eng, dass es entscheidend sein wird, wer ab sofort am meisten Konstanz zeigt" mahnte Trainer Frank Kramer daher auf der Vereinswebsite: "Der FSV steht defensiv sehr kompakt, schaltet schnell um und hatte damit einen guten Start in dieses Jahr."

Zwei Siege und eine Niederlage kann Frankfurt in diesem Jahr vorweisen und hat ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze. "Nichtsdestotrotz wollen wir mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken alles dafür tun, um den Dreier für unser Kleeblatt zu erfighten", so Kramer. Dabei kann er wohl auf Nikola Djurdjic bauen, der nach seinem Kreuzbandriss auf sein Comeback brennt. "Ich bin heiß auf meinen ersten Einsatz", so der Stürmer in der "Bild": "Und für ein Joker-Tor bin ich allemal gut. Das ist kein Problem für mich."

Der FSV dagegen, der weiter ohne Zaver Yelen und Manuel Konrad antritt, stapelt trotz des guten Starts ins neue Jahr weiter tief. "Fürth ist von der Spielweise wieder anders als Union. Union ist überschaubar. Die machen ihre Dinge gut, aber man kann sich auf sie einstellen. Ich will nicht sagen, dass Fürth technisch besser ist. Aber es wird schwieriger", warnte Trainer Benno Möhlmann nach dem 0:2 gegen die Berliner laut der "Bild".

VfR Aalen - Karlsruher SC (JETZT im LIVE-TICKER)

In Aalen steht am Sonntag eine packende Partie an. Den VfR trennen nur sechs Zähler von einem Abstiegsplatz, während Karlsruhe, derzeit einen Punkt hinter einem direkten Aufstiegsplatz, ebenfalls jeden Sieg braucht. Zwar hat der KSC seit zwölf Ligaspielen nicht mehr verloren, doch Aalen ist im Jahr 2014 ebenfalls noch ungeschlagen und kommt mit dem 2:1-Auswärtssieg in Kaiserslautern im Rücken.

"Wir werden alles dafür tun, dass die Serie des KSC zu Ende geht. Wir wollen den KSC schlagen", kündigte Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck an. Dabei kann er wieder mit Top-Torjäger Enrico Valentini planen, muss aber auf Jürgen Mössmer und Michael Klauß verzichten. Allerdings sei Karlsruhe eine extrem unbequeme Mannschaft: "Der KSC ist offensiv sehr flexibel, hat ein kompromissloses Abwehrverhalten und hat viele Spieler mit einer entsprechenden Qualität."

Die Karlsruher müssen derweil weiter auf den gesperrten Stürmer Dimitrij Nazarov verzichten. Trotz der starken Serie bleibt Trainer Markus Kauczinski vor dem Spiel gegen Aalen auf dem Teppich. "Wir sind nicht Dritter, weil wir eine spielstarke Mannschaft sind. Für uns ist kein Spiel leicht", zitiert die "Pforzheimer Zeitung" den 44-Jährigen: "Die Fans dürfen Erwartungen haben und träumen. Wir selbst aber wissen das richtig einzuschätzen."

FC Ingolstadt - Dynamo Dresden (JETZT im LIVE-TICKER)

Sechs Spiele ohne Sieg, der drittletzte Tabellenplatz - die Lage bei Dynamo könnte besser sein. Dazu kommen vor dem Duell mit Ingolstadt große Personalsorgen: Top-Torschütze Amine Aoudia erlitt am Montag einen Kreuzbandriss, dazu drohen Zlatko Dedic (Infekt), Tobias Kempe (Bauchmuskelzerrung) und Vincenzo Grifo (Hüftprobleme) auszufallen.

Während Routinier Christian Fiel im Mittelfeld Dynamo mehr Ordnung verleihen könnte, plagen Dresden durch den Ausfall von Aoudia große Sorgen im Sturm: Nur Bochum, 1860 und Sandhausen haben weniger Tore als Dynamo und Trainer Olaf Janßen klagte zu Wochenbeginn laut dem "Kicker": "Wir müssen in den nächsten Spielen brutaler in und um den Sechzehner agieren."

Die Lage in Ingolstadt ist entspannter. Zwar trennen die Schanzer nur sechs Punkte von den Abstiegsplätzen, die jüngsten gegentorlosen Siege über 1860 und Bielefeld lassen aber hoffen. Darüber hinaus setzte Ingolstadt vor der Partie ein Zeichen und verlängerte mit Trainer Ralph Hasenhüttl - vorausgesetzt, das Team hält die Klasse. Gegen Dresden kann Hasenhüttl in jedem Fall wieder auf Stürmer Caiuby bauen. "Unser einziges Ziel muss es sein, wieder drei Punkte zu holen", kündigte der Brasilianer auf der Klubwebsite an.

Der 23. Spieltag im Überblick

Adrian Bohrdt

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