Mittwoch, 20.11.2013

Nach Klassenerhalt von Sandhausen

Profis scheitern mit Klage gegen Klub

Die Fußball-Profis Michael Langer und Marco Pischorn vom Zweitligisten SV Sandhausen haben trotz des Klassenerhalts nach dem Ende der vergangenen Saison keinen Anspruch auf die von ihnen eingeforderte Nichtabstiegs-Prämie. Die Spieler sind mit der Klage gegen ihren Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht Heidelberg gescheitert.

Marco Pischorn kämpft derzeit gegen seinen eigenen Verein
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Marco Pischorn kämpft derzeit gegen seinen eigenen Verein

Das Gericht wies die Klage zurück, weil in den Verträgen der Profis vom "sportlichen Abstieg" die Rede sei. Da Sandhausen aber nur aufgrund des Lizenzentzugs für den MSV Duisburg nicht abgestiegen ist, sei die Leistung nicht erbracht worden.

Horst Kletke, der Anwalt der beiden Profis, will voraussichtlich Berufung gegen das Urteil beim Landesarbeitsgericht einlegen. Pischorn verlangt 30.000 Euro, Langer 7250. Beide Spieler gehören nach wie vor dem Kader der Kurpfälzer an, sind in der laufenden Spielzeit aber noch nicht zum Einsatz gekommen.

Die juristische Auseinandersetzung entbehrt mit Blick auf Kletke nicht einer gewissen Ironie, da der Anwalt im Juni noch aufseiten der Duisburger gegen den Lizenzentzug gekämpft hatte.

Der SV Sandhausen im Überblick


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