Samstag, 09.11.2013

Vorschau zu den Sonntagsspielen des 14. Spieltags

Köln will Tabellenführung ausbauen

Der FC will den Vorsprung auf die Konkurrenz gegen Bochum weiter ausbauen. Düsseldorf hofft gegen Sandhausen auf Wiedergutmachung. Dresden und Aue treffen sich zum Abstiegsduell.

Gegen Bochum wollen die Kölner den nächsten Dreier in Richtung Herbstmeisterschaft einfahren
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Gegen Bochum wollen die Kölner den nächsten Dreier in Richtung Herbstmeisterschaft einfahren

VfL Bochum - 1. FC Köln (So., 13.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Kölner haben derzeit kaum Anlass zur Klage: In der zweiten Liga ist man weiterhin ungeschlagen, liegt mit drei Punkten Vorsprung auf Platz eins und fegte im Spitzenspiel zuletzt Union Berlin mit 4:0 vom Platz. Gerade Neuzugang Marcel Risse trumpft bei den Geißböcken richtig auf. Mit sieben Toren ist der 23-Jährige erfolgreichster Torschütze und bildet mit Daniel Halfar und Patrick Helmes eine starke Offensive.

Doch Peter Stöger will von Aufstieg noch nichts hören. "Dafür ist es zu früh und die Konkurrenz zu stark. Aber man hat das Gefühl, dass wir schwer zu schlagen sind, wenn wir so weitermachen", sagte der Coach dem "Kicker. Für seine Spieler hat der Österreicher einen besonderen Anreiz gesetzt: Sollte man das Spiel gegen Bochum gewinnen, darf die Mannschaft am Montag - 11. 11. - beim Karneval kräftig mitfeiern.

Geht es nach Bochums Coach Peter Neururer, dann sollen die Feierlichkeiten in Köln natürlich ausfallen. "Ich gehe davon aus, dass Köln am Montag leider trainieren muss", sagte er der "Bild". Die Bochumer konnten sich in den letzten zwei Spielen ein wenig fangen, nachdem man zuvor eine Serie von fünf Pflichtspiel-Niederlagen hingelegt hatte. Doch um nicht noch weiter in die Gefahrenzone zu geraten, müssen weiter Punkte gesammelt werden - auch gegen Köln. "Mir ist es egal, wie wir spielen. Hauptsache wir sind erfolgreicher als zuletzt", erklärte Torhüter Andreas Luthe dem "Kicker" die Marschrichtung für Sonntag.

Fortuna Düsseldorf - SV Sandhausen (So., 13.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Eigentlich wollte man in Düsseldorf um den Aufstieg kämpfen, doch nicht erst seit der 1:6-Klatsche gegen den SC Paderborn geht bei der Fortuna die Abstiegsangst um. Der Stuhl von Trainer Büskens wackelt bedenklich, auch wenn die Führungsetage in einer Pressemitteilung erklärte, dass man "von der Arbeit von Mike Büskens weiterhin überzeugt ist und er Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf bleibt".

Die Top-Torjäger der 2. Liga 2014/15
Rang 16: Srdjan Lakic vom 1. FC Kaiserslautern (6 Tore)
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Rang 16: Srdjan Lakic vom 1. FC Kaiserslautern (6 Tore)
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Rang 5: u.a. Rubin Okotie von 1860 München (13 Tore)
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Rang 5: u.a. Rubin Okotie von 1860 München (13 Tore)
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Rang 5: u.a. Charlison Benschop von Fortuna Düsseldorf (13 Tore)
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Rang 5: u.a. Charlison Benschop von Fortuna Düsseldorf (13 Tore)
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Rang 3: Philipp Hofmann vom 1. FC Kaiserslautern (1 Tor)
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Rang 3: Philipp Hofmann vom 1. FC Kaiserslautern (1 Tor)
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Rang 10: u.a. Havard Nielsen von Eintracht Braunschweig (8 Tore)
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Rang 10: u.a. Havard Nielsen von Eintracht Braunschweig (8 Tore)
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Vor dem Spiel gegen Sandhausen griff der 45-Jährige zu ungewohnten Mitteln, um das Ruder herum zu reißen. Erstmals wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert. Zudem holte er Defensivmann Christian Weber aus der zweiten Mannschaft zu den Profis zurückgeholt, eine Maßnahme, die bereits Norbert Meier im Bundesliga-Abstiegskampf gewählt hatte. Stefan Reisinger wurde derweilen aus nicht bekannten Gründen suspendiert und trainiert mit der U23-Mannschaft. Ein kleiner Lichtblick für die Fortunen ist die Rückkehr von Charlison Benschop: Der bislang erfolgreichste Torjäger kehrt nach einer überstandenen Zehenverletzung wieder ins Team.

In Sandhausen dagegen hat man überraschenderweise bisher nichts mit dem Abstieg zu tun. Das Team von Trainer Alois Schwartz liegt auf Platz neun und stellt die zweitbeste Defensive der Liga. "Unser Vorteil ist, dass uns vor der Saison keiner ernst genommen hat", erklärte Mittelfeldmann Blum dem "Kicker" die überraschenden Leistungen. Gegen den Ex-Verein von Stürmer Ranisav Jovanovic will man sich nicht verstecken, kündigte Schwartz an.

Dynamo Dresden - Erzgebirge Aue (So., 13.30 Uhr im LIVE-TICKER)

Bereits am Mittwoch vermeldete Dynamo das Sachsenderby als restlos ausverkauft. Die Statistik spricht für Dresden, die zuhause seit vier Spielen ungeschlagen sind und zuletzt zwei Siege verbuchen konnten. Aue hingegen hat die fünf letzten Auswärtspartien allesamt verloren und noch immer an der 2:6-Klatsche gegen Fürth aus der Vorwoche zu knabbern.

Nachdem bei Dynamo unter der Woche Fiel, Kempe, Sabah, Trojan und Müller wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen sind, wird nur Marco Hartmann nach seiner Schienbein-OP weiter ausfallen. Der zuletzt eher glücklose Flügelspieler Idir Ouali ist sich sicher, dass der Knoten gegen Aue platzen wird. " Ich glaube daran, dass ich gegen Aue ein Tor schieße", so der Franzose zu "Bild".

Bei den Veilchen, die mit 25 Gegentoren die zweitschlechteste Defensive der Liga stellen, gibt Mittelfeldspieler Guido Kocer die Marschroute fürs Derby vor. "Wer sich in Dresden nicht straffen und alles raushauen kann, der braucht gar nicht erst mitzufahren", sagte er im Kicker. Dabei muss Aue im Abstiegskampf auf die beiden Routiniers Kevin Schlitte (Muskelriss)und Oliver Schröder (Kreuzbandriss) verzichten.

Der 14. Spieltag im Überblick


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