Freitag, 04.10.2013

Vorschau auf die Samstagsspiele

Köln: Bloß nicht abheben

Am 10. Spieltag gastiert der noch ungeschlagene 1. FC Köln beim Karlsruher SC. FC-Coach Peter Stöger warnt sein Team, obwohl einiges dafür spricht, dass die Kölner Serie im Wildpark nicht reißen wird. Dynamo Dresden steht gegen den VfR Aalen mit dem Rücken zur Wand.

Der 1. FC Köln reitet derzeit auf einer Euphorie-Welle durch die Liga
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Der 1. FC Köln reitet derzeit auf einer Euphorie-Welle durch die Liga

Karlsruher SC - 1. FC Köln (13 Uhr im LIVE-TICKER)

Vier Siege, fünf Unentschieden und dazu der Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals: Der FC spielt derzeit stark auf und lässt die Fans vom Aufstieg in die Bundesliga träumen. Trainer Peter Stöger hat zwar nichts gegen Euphorie, warnt aber trotzdem. "Wir haben noch nichts erreicht, wissen, dass wir einen ganz langen Atem brauchen. Wir dürfen nicht überheblich werden", wird der Österreicher vom "Express" zitiert.

Dabei spricht vieles dafür, dass die Kölner auch in Karlsruhe nicht verlieren werden. Die Badener haben in den vergangenen sechs Partien nur einen Sieg eingefahren und sind zu Hause bisher schwach (ein Dreier aus vier Spielen). Zudem hat der FC drei der letzten vier Spiele im Wildpark gewonnen.

KSC-Trainer Markus Kauczinski experimentierte unter der Woche im Test gegen den Hamburger SV (0:1) mit einem 4-2-3-1 statt den gewohnten 4-4-2. Eine Wiederholung gegen Köln scheint nicht ausgeschlossen: "Wir standen zuletzt nicht so kompakt, daher denken wir darüber nach, den zweiten Stürmer etwas zurückzuziehen", so der Coach im "Kicker".

Dynamo Dresden - VfR Aalen (13 Uhr im LIVE-TICKER)

Auch nach drei Spielen unter dem neuen Trainer Olaf Janßen wartet Dresden noch immer auf den ersten Saisonsieg. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits fünf Punkte. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir haben uns das selbst so hingebogen, also müssen wir jetzt mit dem Druck auch umgehen", sagte Abwehrspieler Sebastian Schuppan.

Ausgerechnet jetzt kommt Aalen, das durchaus als eine Art Angstgegner der Sachsen bezeichnet werden darf. Sechs Mal standen sich bisher beide Klubs gegenüber, nur einmal verließ Dynamo den Platz als Sieger. VfR-Sportdirektor Markus Schupp warnt allerdings: "Wir treffen auf ein angeschlagenes Team, das mit dem Rücken zur Wand steht und dürfen nicht den Fehler machen, auf die Tabelle zu blicken."

Bei den Gästen fehlt Benjamin Hübner gelbgesperrt. Zudem drohen die Ausfälle von Fabian Weiß (grippaler Infekt), Daniel Buballa (Beschwerden im Fußgelenk) und Andre Hainault (Rückenbeschwerden).

Der 10. Spieltag der 2. Liga

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