Rohdiamant, Knipser und Toppmöllers Liebling

Von Michael Stricz
Donnerstag, 18.07.2013 | 17:07 Uhr
Markus Ziereis erzielte letzte Saison 22 Tore und geht nun für den FSV Frankfurt auf Torejagd
© getty
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Leon Goretzka, Julian Koch oder Leonardo Bittencourt, zahlreiche aktuelle Bundesligatalente haben das Stahlbad zweite Liga bereits hinter sich. Auch in dieser Saison (Fr., 18.30 Uhr im LIVE-TICKER) gibt es dort wieder zahlreiche junge Talente. SPOX nimmt die talentiertesten von ihnen einmal etwas genauer unter die Lupe. Mit dabei: Ein afrikanischer Rohdiamant, ein Regionalliga-Bomber und Klaus Toppmöllers Lieblingsschüler.

Abdul Rahman Baba, 19 (SpVgg Greuther Fürth)

Der junge Abdul Rahman Baba macht keinen Hehl daraus, dass er so schnell wie möglich wieder zurück in die erste Bundesliga will. "Es gibt neun Klubs aus der Bundesliga, die Interesse an mir haben", sagte er jüngst freimütig in einem Interview. Der SC Freiburg und Werder Bremen sollen darunter sein. Im Verein sieht man den Umstand, dass der Außenverteidiger derart offen mit einem Wechsel kokettiert, gelassen: "Wir brauchen Spieler, die ehrgeizig sind und unbedingt in die erste Liga zurück wollen. Ich finde diese Haltung absolut positiv", sagt etwa Fürths Manager Rouven Schröder. Er ist überzeugt, dass Baba auch im kommenden Jahr einer der Leistungsträger bei den Fürthern sein wird. "Für ihn und seine Entwicklung ist Fürth jetzt der perfekte Verein. In der 2. Liga wird er noch robuster."

Der Kapitän der ghanaischen U 20 begann seine Karriere in seinem Heimatland bei Dreamz FC. 2011 wurde er an den ghanaischen Erstligisten Asante Kotoko verliehen. Dort gewann er auf Anhieb die Meisterschaft. Anschließend erfolgte der Wechsel nach Deutschland zur Spielvereinigung Greuther Fürth. Und das, obwohl er als eines der größten Talente des schwarzen Kontinents auch ein Angebot des FC Chelsea auf dem Tisch liegen hatte. "So einen 17-Jährigen haben wir ganz, ganz selten gesehen", erklärte Fürths Präsident Helmut Hack damals.

"Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden und habe mich hier gleich vom ersten Tag an willkommen gefühlt", so der Neuzugang. Trotzdem hatte er einige Startschwierigkeiten. In seinem ersten Spiel flog er nach unsportlichem Verhalten mit Rot vom Platz. Erst in der Rückrunde konnte er sich durch konzentriertes und schnörkelloses Auftreten einen Stammplatz erobern.

Den Fürther Abstieg konnte er zwar trotzdem nicht verhindern, doch in Liga zwei kann er sich in der kommenden Saison erneut für größere Aufgaben empfehlen.

Alexander Ring, 22 (1. FC Kaiserslautern)

Wer den Namen von Alexander Ring in eine bekannte Suchmaschine eintippt, der erhält als erstes den Vorschlag "Alexander Ring Freundin". So schön die junge Dame dabei auch anzusehen ist, der in Helsinki geborene Ring hat selbst auch einiges zu bieten, vor allem fußballerisch. In der Jugend von Bayer Leverkusen ausgebildet wechselte Ring 2009 aus schulischen Gründen zurück in seine Heimatstadt, wo der variabel einsetzbare Mittelfeldspieler in 61 Partien auf elf Tore kam. "Meine Noten auf dem Gymnasium waren nicht gut. In Finnland ist das Schulsystem viel flexibler, Training und Unterricht lassen sich besser vereinbaren", so der Finne damals.

2012 wurde Gladbachs Trainer Lucien Favre schließlich auf Ring aufmerksam und ließ in bei Gladbach ganze 14 Mal Bundesligaluft schnuppern. Mitverantortlich für den Wechsel nach Deutschland war damals sein Nationalmannschafts-Zimmerkollege Mikael Forsell: "Er hat mir nur Gutes über Borussia berichtet und war sehr glücklich über meinen Wechsel. Seine Aussagen haben meine Entscheidung bekräftigt", so Ring.

Seine Mentalität entspreche sowieso mehr der deutschen als der finnischen, sagt Ring, der sowohl im defensiven Mittelfeld, wie auch auf beiden Außenbahnen flexibel eingesetzt werden kann: "Die Finnen geben sich zu schnell mit zu wenig zufrieden. Ich will immer gewinnen."

Beim 1. FC Kaiserslautern freuen sie sich auf ihren Neuzugang. Ring könnte trotz seines jungen Alters mit seiner Bundesligaerfahrung eine tragende Rolle im Team des Aufstiegskandidaten übernehmen. "Mit seinem enormen Willen, in Deutschland seine Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können, hat uns Alexander Ring sehr beeindruckt. Zudem hat er charakterlich einen sehr guten Eindruck hinterlassen", hebt FCK-Vorstandsboss Stefan Kuntz auch die menschlichen Qualitäten Rings hervor.

Trainer Franco Foda wird den 1,73 Meter großen Neuzugang vermutlich im defensiven Mittelfeld neben Markus Karl einsetzen, wo er in den bisherigen Testspielen durchweg überzeugen konnte.

Levan Kenia, 22 (Fortuna Düsseldorf)

Zugegeben, von seinem Alter her ist Levan Kenia eher ein "Player already seen" als ein "Player to watch", trotzdem steht der 22-jährige Offensivspieler mehr oder weniger vor dem Neustart seiner Karriere. Als 20-Jähriger nahm in der damalige Schalke-Trainer Felix Magath trotz eines geschwollenen linken Knöchels nicht aus dem Training, mit fatalen Folgen für Kenia. Eine alte Verletzung brach wieder auf und zwang den Georgier zu einer langen Pause. Das Tischtuch zwischen Kenia und dem Verein war von da an zerschnitten, eine weitere Zusammenarbeit unmöglich. Seine nächste Station gestaltete sich ähnlich chaotisch. Bei Karpaty Lwiw spielte er ein Jahr, dann schob der Verein gleich 19 Spieler ab, darunter auch Kenia: "Da war ein bisschen Chaos. Ich musste mich am Ende selber trainieren. Aber nur allein laufen, das bringt nix", resümiert er heute.

Bei Fortuna Düsseldorf will der Linksfuß als Spielmacher nun erneut einen Neuanfang starten. In Düsseldorf ist man überzeugt von dem Georgier, über den sein ehemaliger Nationaltrainer Klaus Toppmöller einst sagte, "wenn er zaubert, ist es ein Gedicht". Mike Büskens hält ebenfalls große Stücke auf ihn und bemühte sich persönlich um seine Verpflichtung: "Er hat auf Schalke sein großes Talent angedeutet, ehe ihn das Verletzungspech gestoppt hat." Soviel Lob gefällt Kenia. Ebenso die Tatsache, dass ihn die Fortuna auf seiner Lieblingsposition einsetzen will. "Ich wollte immer die Zehn und Fortuna hat sie mir gegeben."

Spätestens seit seinem Hackentor im Testspiel gegen den Oberligist PSV Lackhausen, gilt Kenia als einer der Hoffnungsträger. Und eine gute Sache hat Kenia dann doch aus seiner Schalker Zeit mitgenommen: Seine Ehefrau lernte er in Gelsenkirchen kennen.

Seite 2 - Ein eiserner Aufsteiger und ein Regionalliga-Knipser

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