Sportchef Arnold freut sich auf das Topspiel gegen seinen Ex-Klub Hertha

Braunschweig: Kontinuierlich nach oben

SID
Freitag, 26.10.2012 | 13:33 Uhr
Marc Arnold ist seit 2008 sportlicher Leiter bei Eintracht Braunschweig
© Getty
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Acht Siege, zwei Unentschieden, 26 Punkte: Noch nie seit Einführung der Drei-Punkte-Regel ist ein Team besser in die 2. Bundesliga gestartet als Eintracht Braunschweig.

Als der 1. FC Nürnberg (2000/2001) und Hertha BSC (2010/2011) ebenfalls 26 Zähler aus den ersten zehn Spielen holten, stiegen sie am Ende als Meister auf. Doch vor dem Topspiel am Samstag gegen den Zweiten Hertha bleiben die Braunschweiger bescheiden.

"Das ist ein Team, das Erstligaformat hat", bringt Kapitän Dennis Kruppke dem Gegner viel Respekt entgegen und erklärt die Berliner zum Gradmesser im Kampf um den Aufstieg.

Auch Braunschweigs Sportlicher Leiter Marc Arnold betont: "Hertha hat jahrelang in der Bundesliga gespielt." Auch wenn die Berliner im Sommer zum zweiten Mal nach 2010 abgestiegen seien, kommt er zu der Einschätzung, die Berliner hätten eine Mannschaft, "die für die Zweite Liga ungewöhnlich gut ist, mit vielen Spielern auf Erstliga-Niveau."

Dagegen sei die Eintracht mit dem Ziel in die Saison gegangen, sich in der Zweiten Liga zu etablieren. "Das ist 20 Jahre nicht gelungen. Die Eintracht ist immer spätestens nach zwei Jahren wieder abgestiegen." Derzeit spielt die Mannschaft erst im zweiten Jahr wieder in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Teamgeist entscheidend

Den unerwarteten Erfolg in der laufenden Saison führt der 42-Jährige auf die große Kontinuität im Verein zurück. Präsident Sebastian Ebel, Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt, Trainer Torsten Lieberknecht, eine Reihe von Spielern und er selbst seien schon seit fünf Jahren bei der Eintracht."Wir haben in den letzten Jahren immer nur punktuell die Mannschaft ergänzt. Wir kommen vor allem über unseren großen Teamgeist", sagt Arnold.

In der Tat spielen mit Deniz Dogan, Matthias Henn, Ken Reichel, Jan Warshausen, Marc Pfitzner und Dennis Kruppke sechs Spieler schon seit mehr als vier Jahren oder länger bei den Niedersachsen.

Trainer Lieberknecht übernahm das Amt im Mai 2008. Damals drohte mit der Einführung der Dritten Liga der Absturz in die vom Sommer 2008 an viertklassige Regionalliga. Unter dem damals erst 34 Jahre alten Fußballlehrer qualifizierte sich das Team noch für die neue Dritte Liga. 2011 gelang der Aufstieg in die Zweite Liga. Erfolge die zusammenschweißen.

Aktuell profitiert die Elf von ihrer Stabilität in der Defensive. In zehn Partien gab es erst drei Gegentore. Vor allem Ermin Bicakcic gilt als Eckpfeiler in der Innenverteidigung. In dieser Saison verpasste der 22-Jährige, der bereits im Winter vom VfB Stuttgart gekommen war, noch keine Spielminute.

Die Transferpolitik als Schlüssel zum Erfolg

Als weiterer Baustein der Aufwärtsentwicklung gelten die Transfers. Braunschweig verpflichtet vor allem junge und ablösefreie Spieler wie Orhan Ademi oder Kevin Kratz, der sich zuletzt in Dresden verletzt hat. "Torsten Lieberknecht ist ein Trainer, der Spieler besser machen kann", ist Arnold von der Transferpolitik überzeugt.

Bei aller Bescheidenheit rüstet sich der Klub für eine Zukunft in der Bundesliga. Derzeit sind eine neue Geschäftsstelle und eine neue Haupttribüne mit Logen im Bau. Seit Sommer gibt es ein Nachwuchsleistungszentrum.

Besondere Vorfreue auf die Hertha

Über Träume im Umfeld, das auf eine Rückkehr in die Bundesliga nach 28 Jahren Unterbrechung hofft, freut sich Arnold: "Wenn man nach zehn Spieltagen Erster ist und bisher eine relativ stabile Saison gespielt hat, weckt das natürlich Träume" und fügt entschlossen hinzu: "Kampflos wollen wir den ersten Platz nicht abgeben. Wir kämpfen um jeden Meter."

Eines steht ohnehin fest: Dank ihres Fünf-Punkte-Vorsprungs bleiben die Niedersachsen am Wochenende auf jeden Fall Tabellenführer. Persönlich freut sich der frühere Mittelfeldspieler ganz besonders auf das Spiel gegen die Berliner.

Von 1995 bis 1998 hat er selbst für Hertha gespielt, ist 1997 in die Bundesliga aufgestiegen, hat mitgeholfen, die Klasse zu halten. "Es ist das erste Mal, dass wir ein Pflichtspiel gegen meinen alten Verein haben, seitdem ich hier bin."

Der Kader von Eintracht Braunschweig im Überblick

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