Overath benennt Gründe für Rücktritt

SID
Wolfgang Overath hatte im November 2011 sein Amt beim FC niedergelegt
© Getty

Wolfgang Overath hat Uneinigkeit und Profilierungssucht anderer als Gründe für seinen Rücktritt vom Präsidenten-Amt bei Zweitligist 1. FC Köln genannt.

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"Es gab leider einige beim FC, die ihren eigenen Weg gesucht haben, mehr Macht wollten und die nicht erfolgte Entlastung des Vorstandes als Chance genutzt haben, sich zu profilieren", sagte der Weltmeister von 1974 in einem Interview mit der "Bild am Sonntag".

Erstmals seit seinem überraschenden Rückzug auf der Jahreshauptversammlung im November 2011 äußerte sich Overath zu den Beweggründen. In den sieben Jahren seiner Amtszeit hatte es Overath nicht geschafft, den Verein aus der Zweitklassigkeit heraus zurück in die Bundesliga-Spitze zu führen. Stattdessen ging es wieder in die 2. Liga.

"Haben nie zusammengehalten"

"Sechs Jahre meiner Amtszeit haben wir zusammengehalten. Das fehlte im letzten Jahr. Da wurde ich persönlich und beleidigend von außen angegriffen und wir haben uns demgegenüber nicht gewehrt", sagte Overath.

Als großen eigenen Fehler bezeichnete Overath, dass er nie den geeigneten Trainer für Köln gefunden habe. Auf Overath folgte Werner Spinner als Präsident, die Vertreter sind Ex-Torwart Toni Schumacher und Karnevalsboss Markus Ritterbach.

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