Oliver Recks letzte Chance gegen Fürth

SID
Donnerstag, 01.03.2012 | 17:04 Uhr
Oliver Reck ist seit November 2011 Nachfolger von Milan Sasic beim MSV Duisburg
© Getty
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Einen netten Brief von den Fans hat Oliver Reck diese Woche bekommen. Er sollte den Cheftrainer des MSV Duisburg aufmuntern vor dem womöglich entscheidenden Spiel gegen Greuther Fürth am Freitag (18 Uhr im LIVE-TICKER).

Auch der Aufsichtsrat stärkte Reck dieser Tage den Rücken. Dennoch: Eine fünfte Niederlage in Folge könnte Oliver Reck am Freitag das Amt kosten.

"Wir erwarten einen Sieg", sagte MSV-Manager Ivica Grlic klar und hängte die Messlatte für seinen Trainer ausgerechnet gegen den Tabellenführer hoch.

Fünf Spiele ohne Sieg

Fünf Spiele ohne Sieg haben den DFB-Pokalfinalisten des Vorjahres auf den 14. Tabellenplatz fallen lassen. Nur ein einziger Punkt trennt die Duisburger von den Abstiegsrängen.

Da kommt man nicht umhin, von einem Ultimatum für den Trainer zu sprechen, auch wenn der erst seit Anfang November den Posten innehat?

Immerhin hatte der MSV mit Milan Sasic in dieser Spielzeit bereits einen Chefcoach verschlissen.

Hartes Training am Flüsschen Hase

"Unser Sportdirektor und auch kein anderer vom MSV hat von einem Ultimatum gesprochen", sagte Reck vor dem Spiel und weiß doch: "Im Fußball zählen keine Einzelschicksale. Es geht mir einzig und allein um den MSV."

Und der braucht dringend Punkte für den Klassenerhalt. Einzelgespräche und die Ruhe vor dem Sturm sollen helfen, weshalb sich der 47-Jährige mit seinem Team zu einem Kurztrainingslager nach Herzlake zurückzog.

Am Flüsschen Hase im Emsland ließ er am Donnerstag zweimal trainieren für den Ernstfall.

1860 im Höhenflug gegen Topteams

Rückenwind hat hingegen derzeit Reiner Maurer bei 1860 München.

Fünf Siege aus den vergangenen fünf Spielen verleihen Flügel, und daher ließ sich der Trainer jüngst zu der Aussage hinreißen.

"Die Aufstiegsplätze sind in Sichtweite. Jetzt brauchen wir kein Fernglas mehr." Fünf Punkte trennen den Tabellensechsten von seinem nächsten Gegner St. Pauli (Mo., 20.15 Uhr) und damit von Rang drei.

Ob die Münchner tatsächlich in das Rennen um den Aufstieg eingreifen können, dürften die beiden kommenden Partien gegen St. Pauli und danach gegen Greuther Fürth zeigen.

Der MSV Duisburg im Steckbrief

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