Nach Remis gegen starke Aachener

Düsseldorfer Euphorie folgt die Ernüchterung

SID
Dienstag, 28.02.2012 | 14:15 Uhr
Sascha Rösler ist mit elf Treffern bester Schütze von Fortuna Düsseldorf
© Getty
Advertisement
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers - Celtic: Das 409. Old Firm steht an!
Primera División
Villarreal -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Getafe
Primera División
Levante -
Real Sociedad
Copa Libertadores
River Plate -
Jorge Wilstermann
Copa Libertadores
Lanus -
San Lorenzo
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
Primeira Liga
Porto -
Portimonense
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille

Norbert Meier konnte die ganze Aufregung nicht verstehen. Wortgewaltig versuchte der Trainer von Fortuna Düsseldorf die Krise wegzudiskutieren. "Keiner kann erwarten, dass es jedes Mal ein rauschendes Fußball-Fest gibt. Was für einen Druck sollen wir denn haben? Druck habe ich nur, wenn ich dringend pinkeln muss. Wir haben doch gar nichts zu verlieren. Wir können nur alles gewinnen", sagte Meier nach dem enttäuschenden 0:0 im Westderby gegen Alemannia Aachen.

Es sei der Fluch der guten Tat, ergänzte der Coach: "Die Mannschaft hat die Messlatte in der Hinrunde sehr hochgelegt. Besser ging es kaum." Alles in Ordnung also bei der Fortuna? Mitnichten.

Eine Mannschaft, die ungeschlagen durch die Hinrunde marschierte, souverän Herbstmeister wurde und gefühlt schon in der Bundesliga angekommen war, droht innerhalb weniger Wochen alles zu verspielen. Seit sechs Spielen warten die Düsseldorfer auf einen Sieg. In der Tabelle werden die Rheinländer nur noch auf dem fünften Platz geführt. Die Ernüchterung ist groß nach all der Euphorie.

Rösler glaubt an die Wende

So wanderte der Großteil der 28.712 Zuschauer enttäuscht nach Hause. Sascha Rösler glaubt aber noch an die Wende. "Es ist nichts verloren. Wir sind noch mittendrin. Lieber stolpern wir jetzt als zum Ende hin, wenn wir es nicht mehr ausbügeln können", beschwichtigte der Torjäger, der erneut blass blieb und nunmehr seit 345 Minuten auf seinen zwölften Treffer wartet.

Rösler steht stellvertretend für den Düsseldorfer Abwärtstrend. Die Leichtigkeit fehlt in der Fortuna-Offensive. Hatte die Meier-Elf in der Hinrunde noch sehenswert die Tore herausgespielt, werden nun allzu oft die Bälle planlos nach vorne geschlagen. Und die wenigen Chancen, die sich bieten, lassen Maximilian Beister und Co. kläglich liegen. "Früher haben wir die Bälle mit geschlossenen Augen reingemacht. Wir machen uns zu viel Druck", sagt Rösler.

Dass seine persönliche Krise mit dem Theater im Zuge des Frankfurt-Spiels zusammenhängt, als er von Eintracht-Trainer Armin Veh auf das Heftigste attackiert worden war, weist Rösler zurück. Mit der Rolle des Buhmanns könne er gut leben. "Das gehört zu meinem Spiel dazu. Das ist das geringste Problem", sagte der Stürmer.

Meier nimmt Torwartwechsel vor

Ein Problem hat die Fortuna dann aber doch gelöst. Nach fünf Spielen blieben die Rheinländer mal wieder ohne Gegentor. Das lag auch an Robert Almer. Der österreichische Nationaltorhüter rückte für den zuletzt wenig überzeugenden Michael Ratajczak zwischen die Pfosten. Als Sündenbock für die Krise wollte Meier die alte Nummer eins aber nicht abstempeln.

Almer wird wohl auch am nächsten Samstag im Spiel beim Karlsruher SC im Tor stehen. Es ist das siebte Spiel seit dem letzten Sieg. Für Düsseldorfs Präsident Peter Frymuth Grund genug, die Vergangenheit zu bemühen.

"Anfang der letzten Saison ist bei uns im siebten Spiel der Knoten geplatzt. Mit der Voraussetzung sollten wir nach Karlsruhe fahren und uns ein paar verloren gegangene Punkte wiederholen."

Fortuna Düsseldorf im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung