1860-Kapitän Benjamin Lauth im Interview

"Wir mussten alle Kraft aufwenden"

Von Für SPOX in der Allianz-Arena: Christian Bernhard
Montag, 20.02.2012 | 11:56 Uhr
Benjamin Lauth (l.), im Duell mit Adam Bodzek, erzielte bislang acht Saisontore für die Löwen
© Getty
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Nach dem starken 2:1-Heimsieg von 1860 München gegen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf spricht Benjamin Lauth im Interview darüber, wie es ist, das Team der Stunde zu sein und was es bei den Löwen noch zu verbessern gibt.

Frage: Herr Lauth, die Löwen haben in den letzten sieben Spielen von 21 möglichen Punkten 19 geholt. Wie ist es, die heißeste Mannschaft der Liga zu sein?

Benjamin Lauth: Man merkt, dass wir einfach Sicherheit gewonnen und uns eingespielt haben. Zum Glück haben wir momentan keine großen Verletzungen, so können wir immer ähnlich spielen - das wirkt sich auch positiv auf. Und dann kommt so wie gegen Düsseldorf auch ein bisschen Glück dazu: Das Spiel war auf der Kippe und wir haben es gewonnen.

Frage: Nach der Eintracht, die als Tabellenführer nach München kam, haben sie jetzt auch die Fortuna von Platz eins gestoßen. War das ein Zeichen an die Konkurrenz, dass mit den Löwen noch zu rechnen ist?

Lauth: Hätte Düsseldorf dieses Spiel gewonnen, wären sie weg gewesen und wir hätten sie in dieser Saison in der Tabelle wohl nicht mehr gesehen. So sind wir wieder näher hingerückt und haben noch ein Spiel weniger. Da können wir sogar noch mal Punkte gut machen. Wie wir schon die vergangenen Wochen gesagt haben: Immer einen Schritt gut machen und das haben wir heute geschafft.

Frage: Was hat Ihnen heute nicht so gut gefallen?

Lauth: Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel zu einfach aus der Hand gegeben. Die Auswechslung von Rukavina hat uns ein bisschen durcheinander gebracht. Aber: Man hat der Mannschaft auch schon vor dem Spiel angemerkt, dass sie richtig heiß war - schließlich hatten wir in dieser Saison bereits zweimal gegen die Fortuna verloren. Am Ende war es ein Sieg der Leidenschaft.

Frage: Haben Sie nach dem 1:1 noch daran geglaubt, das Spiel gewinnen zu können?

Lauth: Schon. Wir wussten, dass wir gegen einen sehr guten Gegner spielen, aber es war nicht so wie im Hinspiel, wo wir wirklich unterlegen waren. Wir haben uns immer Chancen herausgespielt, auch vor dem 1:1 hätten wir eigentlich das 2:0 machen können. Deshalb haben wir immer gespürt, dass wir im Spiel sind und es gewinnen können.

Frage: Der Sieg hat viel Kraft gekostet, das hat man den Spielern angesehen.

Lauth: Ja klar, umsonst ist die Fortuna nicht Tabellenführer gewesen. Sie haben natürlich nicht die Form der Hinrunde, aber trotzdem hat man gesehen, dass sie immer gefährlich sind. Wir mussten alle Kraft aufwenden, um das Spiel zu gewinnen.

Benjamin Lauth im Steckbrief

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